#69 – Shamonda-Virus: Was hinter dem Todesfall in Frankreich steckt

Shownotes

Das Shamonda-Virus ist ein Bunyavirus aus der Simbu-Serogruppe und eng mit dem Schmallenberg-, dem Akabane- und dem Oropouche-Virus verwandt. Entdeckt wurde es bereits 1965 in Ibadan in Nigeria, bekannt war es bisher als Erreger bei Rindern, Schafen und Ziegen, übertragen von Gnitzen. Im Sommer 2026 sorgte es für Ausbrüche in Rinderherden in der Schweiz, Deutschland, Österreich und weiteren europäischen Ländern, das Friedrich-Loeffler-Institut identifizierte dabei zwei neue Varianten. Anfang Oktober starb in Frankreich erstmals ein Mensch an einer Shamonda-Infektion: eine Person mit stark geschwächtem Immunsystem nach einer Stammzelltransplantation, bei der das Virus per Metagenomik vor allem im Gehirn nachgewiesen wurde. Florian Krammer erklärt, warum für gesunde Menschen kaum Gefahr besteht und das Risiko eher mit dem Usutu-Virus vergleichbar ist. Am Ende beantwortet er erstmals direkt eine Hörerfrage: Ist ein Kombinationsimpfstoff gegen Covid-19 und Grippe sinnvoll, wenn die beiden Wellen zu unterschiedlichen Zeiten kommen?

Wissenschaftlicher Artikel zur tödlichen Shamonda Virus Infektion in einem Patienten in Frankreich [Englisch]: https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2026.31.42.2600883

Wissenschaftlicher Artikel zur Entdeckung von Shamonda Virus EU1 in Deutschland [Englisch]: https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/32/12/26-1496_article

Wissenschaftlicher Artikel zur Entdeckung von Shamonda Virus EU2 in Deutschland [Englisch]: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC13633466/#sec2

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Ludwig Boltzmann Institut für Wissenschaftskommunikation und Pandemievorsorge https://soap.lbg.ac.at/?lang=de

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Interessenskonflikte

Die Icahn School of Medicine at Mount Sinai hat Patentanträge für SARS-CoV-2 serologische Tests, Newcastle Disease Virus-basierende COVID-19 Impfstoffe und Influenza Impfstoffe und Therapien gestellt, die mich als Miterfinder anführen. Diese Patente gehören der Icahn School of Medicine at Mount Sinai aber Teile der Lizenzgebühren werden auch an die Erfinder ausbezahlt. Die Patente für den COVID-19 Impfstoff wurden an CastleVax auslizenziert, wo ich Mitbegründer und Scientific Advisory Board Member bin.

Ich habe in der Vergangenheit Merck, Pfizer, Seqirus, GSK, Sanofi, Gritstone und Curevac als Consultant beraten und ich berate momentan die Firmen Avimex (Mexiko), Third Rock Ventures (USA), NovaBioma (Österreich) und BesparkBio (Österreich).

Mein Labor in New York hat in der Vergangenheit mit GSK, Pfizer und VIR zusammengearbeitet und arbeitet zur Zeit mit den Firmen Dynavax und Inimmune zusammen. Rein wissenschaftliche Kollaborationen gibt es momentan auch mit Moderna und Sanofi.

Meine Arbeit in den USA an Immunität und Infektionskrankheiten wird vor allem von den US National Institutes of Health, aber auch von Flu Labs und Tito’s Handmade Vodka gefördert. In der Vergangenheit erhielten wir auch Forschungsförderung von der Bill und Melinda Gates Foundation, PATH und dem US Department of Defense.

Unsere Forschung in Österreich wird von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und dem Ignaz Semmelweis Institut durch die Medizinische Universität Wien unterstützt.

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00:00:08: Es ist natürlich ein trauriger Fall, aber die Frage ist, ist das ein großes Problem?

00:00:13: Und ich glaube der Antwort dazu was die Bevölkerung betrifft ist nein.

00:00:17: Das ist wahrscheinlich kein großes Problem.

00:00:46: Ja hallo und herzlich willkommen zu dieser Episode von Virologisch, die ist aufgenommen worden am sechsohnzwanzigsten Oktober zwanzig in New York.

00:00:56: Heute geht es um ein interessantes Virus, das letzte Woche in den Schlagzeilen aufgedacht ist.

00:01:02: Es sind ja momentan viele Viren in den Schlagzeilen von Ebola bis Vogelgrippe wieder.

00:01:07: aber gerade in Europa ging's letzte Woche um einen Virus, von dem vielleicht viele Leute noch gar nicht gehört haben und zwar gehts um das Chamander-Virus.

00:01:17: Der Grund für die Aufregung war dass eine Person in Frankreich an der Virusinfektion verstorben ist.

00:01:23: Also, aber jetzt kein Grund für Panik.

00:01:25: Das war eine Person mit einem stark geschwächten Immunsystem und das ist wahrscheinlich der Grund für diese Infektion und leider für die Todesfolgen.

00:01:34: Aber ich würde gern erklären was dieses Schamander Virus ist Und um was es hier geht.

00:01:40: Es ist auch recht interessant ehrlich gesagt.

00:01:42: Also das Schamandavirus ist ein Orthopomia-Virus.

00:01:46: Das gehört zu einer Gruppe von Pomiaviren Die nennt sich Symbossierergruppe relativ nahe Verwandt mit dem schmalen Bergvirus.

00:01:56: Das ist ein Virus, das in Baarufern, in Rindern zum Beispiel in Europa Probleme verursachen kann und ist auch verwandt rechtnah mit dem Akkabane-Virus, dass ähnliche, dass auch Probleme in Rinder, Schafen und Ziegen auslösen können.

00:02:14: Und zu den Symptomen kommen wir noch.

00:02:16: die sind recht ähnlich bei all diesen Viren Und das ist auch verwandt mit dem Eurobush-Virus.

00:02:21: Das Eurobusch-Virus, von dem haben wir im Sommer gehört... ...das verursacht Infektionen in Menschen, im Amazonas Gebiet

00:02:28: z.B.,

00:02:28: in Südamerika.

00:02:29: und ganz ehrlich, wir haben über das Schamander Virus im Sommer auch schon mal gesprochen.

00:02:34: Wir haben einmal so ein kurzes summer Virology Update gemacht und da ist es das erste Mal aufgedaucht.

00:02:48: Ja wie sieht das Virus jetzt aus?

00:02:50: Wie ist es aufgebaut?

00:02:53: Von der Genomstruktur her hat sein Ein einzelsträngiges RNA-Genom, das größtenteils eine negative Polarisierung hat.

00:03:02: Bei vielen Bonnerwenn ist es so dass das kleinste Genomegment meistens in zwei Richtungen abgelesen werden kann.

00:03:08: Deswegen größteteils eine negative Polarisierung.

00:03:12: Ja wir haben drei Genomegmente.

00:03:15: Wir haben einerseits das L-Segment.

00:03:17: L steht für large Das kotiert für die Polymerase.

00:03:21: Wir haben das M-S segment medium Das kodiert für das Spike-Poten.

00:03:25: Da haben wir noch Gn und Gc, Gn ist der N-Terminale Teil vom Spike-poten.

00:03:33: Gc ist der C-Tterminaleteil.

00:03:35: bei Potenen haben wir einen N Terminus, ein N Ende oder ein C Ende.

00:03:41: Und dieses Segment kotiert auch noch für ein nicht strukturelles Potent, das sich NSM nennt.

00:03:48: Dann haben wir unser Smallsegment, das S-Segment das Quartiert für das Nukleoprotein und ein weiteres, nicht strukturelles Protein.

00:03:56: Das nennt sich NSS.

00:03:59: Das Virus selbst ist so zwischen der Achtzig- und der Zwanzig-Nanometer im Durchmesser, also rundlich aber nicht perfekt.

00:04:09: rund innen drinnen die drei Genomsegmente.

00:04:14: Die sind geschützt vom Nuckel-Poten und assoziiert mit jeweils einem Polymerase-Poten.

00:04:19: Und dann haben wir da eine Fettschicht, eine Libitschicht unterum... ...und in dieser Libitsschicht sitzt das Spike-Proten eben dieses GNGC-Spike-Potein.

00:04:29: Dieses Virus ist eigentlich schon sehr lange bekannt.

00:04:32: Das ist... ...denn ist ein fünfundsechzig das erste Mal gefunden worden, identifiziert worden... ...unzwar.

00:04:39: an der Universität von Ibadan habe ich auch nachschauen müssen, wo das ist.

00:04:43: Ibadan ist eine Stadt mit etwa vier Millionen Einwohnern im Südwesten von Nigerien also im Prinzip nicht ganz am Meer aber relativ weit unten.

00:04:55: Nicht so weit weg vom Lagos.

00:04:57: und dort hat man eben dieses Virus gefunden in einer Gegend in Ibadan einen Neberhut quasi die sich Samanda nennt oder Schamanda.

00:05:07: Ich bin mir gar nicht sicher, wie man das ausspricht.

00:05:09: Das Virus wird ja mit SH geschrieben.

00:05:12: Dieser Gegend dort wird ohne das SH geschrieben also nur mit S und dann A. Also Samanda.

00:05:18: aber wie gesagt ich weiß nicht, wie wir es wirklich aussprechen.

00:05:22: Wir wissen über das Virus einiges.

00:05:24: Es infiziert Rinder, es infiziert Schafe, siegen in Rindern, Vorsatzdurchfallerkrankungen.

00:05:33: Im Prinzip kommt es zu einer Abnahme der Nahrungsaufnahme.

00:05:36: Die Aktivität der Tiere wird niedriger, sind viel weniger aktiv und bekommen oft Fieber, manchmal respiratorische Symptome.

00:05:46: Und die Milchproduktion bei Kühen geht darunter.

00:05:49: Das ist eines der Hauptprobleme.

00:05:50: Man hat das Virus aber auch schon in Alpacas gefunden und im Pferden-Vorsatz neurologisches Symptom.

00:05:59: Ja...das Virus kommt in Afrika war aber auch in anderen Gebieten global.

00:06:04: In Japan zum Beispiel gibt es relativ viele Isolate, was man bisher nicht gefunden hat sind humane Fälle.

00:06:12: also die Infektioner haben sich wirklich auf Rinder scharfe Ziegen und andere Nutztiere beschränkt.

00:06:22: Man weiß auch dass dieses Virus von Nichts übertragen wird.

00:06:27: das sind so kleine Stechmücken.

00:06:31: Kulikoides Arten gehören, es kommt immer darauf an welcher Kontinent welche gegen.

00:06:36: Es ist vielleicht auch interessant zu erwähnen dass das Europoschvirus in Südamerika auch von diesen Kulicoides Gnitzen übertragen wird also ähnlich weil's nicht super nahverwandt ist aber es ist relativ nahverwandt.

00:06:50: Ja und heuer im Sommer gab's da schon mal Schlagzeilen mit diesem Schamandervirus.

00:06:55: Und zwar hat man im Juni gehört, dass es zu Krankheitsausbrüchen in Rindern in der Schweiz und in Deutschland gekommen ist.

00:07:09: Die Symptome waren Fieber durchfallgrößtenteils in diesen Rinderen, man hat damals auch zwar ziemlich heiße Immune wenn sie sich erinnern können.

00:07:18: Man hat das damals auch teilweise der Hitze zugeschrieben.

00:07:21: Aber im Juli, zwanzig ist man dann draufgekommen.

00:07:24: Nein, nein, dass diese Erkrankungen, die Symptome werden eben von diesem Schamandavirus und man hat es dann identifiziert.

00:07:32: Das war ein bisschen anders als die Schamandeviren, die man woanders findet.

00:07:37: Und man hat das dann scharf EU-I genannt also SHAV für Schamander Virus und dann EU- I für die Variante des Virus.

00:07:48: Man hat dann relativ schnell herausgefunden, dass sich dieser Ausbruch nicht nur auf die Schweiz und Deutschland beschränkt sondern man hat das Virus auch in Österreich gefunden im Belgien der Niederlande Luxemburg Lichtenstein Italien und Frankreich.

00:08:03: In Frankreich waren dreiundfünfzig von sechsundneinzig Departements betroffen.

00:08:08: was Rinder betrifft so ist schon ziemlich eine Ausbreitung.

00:08:14: In Deutschland gibt es das Friedrich-Leffler-Institut, dass der sehr aktiv ist bei solchen Tiersäuchen und dass er viel Forschung betreibt.

00:08:21: Und die haben dann weiter geschaut und haben gleich eine zweite Variante gefunden.

00:08:26: Die nennt sich jetzt Schaff EU II.

00:08:29: Das war die Arbeitsgruppe von Martin Bär, da macht er wahnsinnig gute Arbeit!

00:08:33: Da hat man im Sommer zwei neue Bienen in Europa identifiziert, die diese Ausbrüche in Rindern und anderen Tieren verursacht haben.

00:08:43: Also das war zumindest was die Landwirtschaft betrifft, schon große Schlagzeile.

00:08:50: Seitdem hat man eigentlich nicht mehr viel von diesem Schamander-Virus gehört.

00:08:55: Bis eben letzte Woche als bekannt worden ist dass am neunten Oktober zwanzigundzwanzig eine Person an diesen Virus verstorben ist.

00:09:04: Wie gesagt, man muss sich da jetzt keine großen Sorgen machen und müssen nicht die Alarmglocken schrilen.

00:09:09: diese Person hatte ein stark unterdrücktes Immunsystem.

00:09:13: Was wissen wir von dieser Person?

00:09:15: Viel.

00:09:15: Da ist gerade ein Eurosurveillance-Manuskript rausgekommen, also da gibt es schon eine gute Beschreibung des Falles.

00:09:23: Das war ein Krebspatient.

00:09:25: der hat eine DZ-Löccomy gehabt, hat in der Region Ron Alp in Frankreich gelebt und ist, den August, im Krankenhaus in Lyon aufgenommen worden Leukimie zu behandeln.

00:09:44: Am XXVI.

00:09:45: August hat er eine Stammzillentransplantation bekommen, sowas geht natürlich auch mit einer Immunsuppression ein Her.

00:09:53: und am XXIII.

00:09:54: September hat der, ich muss ehrlich sagen, ich müsste jetzt nachstellen ob sein Mann oder Frau war, steht glaube ich im Paper,

00:10:02: XXIII.,

00:10:03: September hat die Person dann neurologische Symptome bekommen, zwar glaube ich ging es da am Anfang um Erblindung Verwirrtheit.

00:10:13: Danach ist es zu Fieber gekommen, zu Krämpfen und leider ist die Person dann ins Koma gefallen und eben am neunten Oktober verstorben.

00:10:21: Man hat natürlich versucht herauszufinden was die Person verstorbt ist und hat da unterschiedliche Proben auf unterschiedliche Viren, auf unterschiedlichen Krankheitserreger untersucht.

00:10:35: bei Leuten mit einem unterdrückten Immunsystem in dem Fall fast nicht existieren.

00:10:40: im Unsystem kann man dann natürlich sehr viele Erreger in Frage, die sowas auslösen können.

00:10:45: Aber es hat im Prinzip nichts angeschlagen.

00:10:46: also man hat das nicht gleich gefunden und was man da machen kann wenn man nicht weiß was es war, kann man neue Technologie anwenden.

00:10:54: Die gibt's jetzt eh schon seit vielen Jahren.

00:10:56: aber im klinischen Labor ist es relativ neu noch und zwar nennt sich das Metagenomics.

00:11:04: Was man hier macht ist man sequenziert einfach drauf los.

00:11:07: Da werden einfach die ganzen RNA und DNA Sequenzen, die da drin sind in den Proben sequenziert und man muss dann das bioinformatisch durchforsten.

00:11:19: Das ist ein ganz schöner Aufwand, das zu machen.

00:11:22: Da muss man sich echt gut auskennen.

00:11:24: aber man kann dann rausfinden ob da virale Sequenze drinnen sind, die wirren ähnlich in dem Ändeln, die man schon kennt oder die zu wirren passen, die er schon kennt.

00:11:33: Man kann auch komplett neue Viren damit finden.

00:11:38: Und es hat sich dann rausgestellt, die Person war mit der Schamandavirus EU-I, also mit der ersten Variante infiziert.

00:11:48: Man hatte von dieser Person natürlich viele Proben, weil sie in Behandlung war wegen der Alakimie und da hat er herausgefunden dass die erste positive Probe schon vom zweiten Juli war.

00:11:59: Das heißt die Person wurde sehr lange infiziert und eben auch schon vor dem Spitalsaufenthalt infiziert.

00:12:06: Man hat dann geschaut, welchen Proben man dieses Virus finden kann und es hat sich herausgestellt dass das Virus in Stuhlproben nachweisbar war.

00:12:15: In Serum auch in respiratorischen Proben.

00:12:19: aber die höchste Konzentration hat man eben im Gehirn gefunden was mit dem Symptomen zusammen passt.

00:12:27: wie gesagt Das ist jetzt nicht was, wo sich gesunder Mensch Sorgen machen muss.

00:12:32: Die Person hatte wirklich stark unterdrücktes Immunsystem.

00:12:36: Man hat sich dann auch die Patienten-Daten angesehen und anscheinend hatte die Person am neunzehnten Juni im Jahr mit Durchfall und Appetitlosigkeit, da die erste positive Probe vom zweiten Juli stammt könnte das mit der Infektion zusammen passen, die könnte so Mitte-Ioni passiert sein.

00:12:57: Das war wahrscheinlich auch ein Zeitpunkt wo sehr viel von diesem Virus in Mückung unterwegs war und die Person konnte sich halt im Prinzip zu Hause durch einen Stich von einer dieser Gnitzen, von diesen Colyquides-Gnitze angesteckt haben.

00:13:11: Und das ist das Wahrscheinlichste!

00:13:13: Es gibt noch paar andere Möglichkeiten für Ansteckungswege weil es ist sehr wahrscheinlich dass das im Jürgen Mückens Stich passiert ist.

00:13:20: Ja, und diese neurologischen Symptome sind natürlich auch interessant.

00:13:24: Einerseits deshalb weil Schamandervirus das in Pferden auslösen kann.

00:13:29: Andererseits weil man in Menschen neurologisch ist, dass die Symptomie auch vom Eurobusch-Virus kennt.

00:13:35: Dass eben verwandt es wenn er nicht besonders nah verwandt und in Südamerika auftritt also von dem her interessant.

00:13:44: Das ist natürlich ein trauriger Fall.

00:13:46: aber die Frage ist, ist das ein großes Problem?

00:13:49: Und ich glaube die Antwort dazu, was die Bevölkerung betrifft ist nein.

00:13:53: Das ist wahrscheinlich kein großes Problem.

00:13:57: Meiner Meinung nach ist es vermutlich ein Problem in der Größenordnung vom Osutovirus.

00:14:03: Osutowirus wird vielen Leuten vielleicht auch nichts sagen.

00:14:06: das ist ein Flavi-Virus, das ist mit Zika zum Beispiel verwandt... ...das Vursacht des Amselsterben kennt man Österreich, glaub' ich!

00:14:16: Das kommt immer wieder vor, dass ganz viele Amseln versterben und eingehen.

00:14:21: Und das wird dem von diesem Osotho-Virus vorsicht.

00:14:23: Es wird auch vom Mücken übertragen.

00:14:24: Ist aber ein Flavi-Virus kein Bonnervirus.

00:14:28: Von dem Virus weiß man auch, dass es gelegentlich unter gibt's eine Handvoll dokumentierte Fälle in Europa in Leuten mit einem stark unterdrückten Immunsystem schwere Erkrankungen auslösen kann.

00:14:39: Aber eben nicht den gesunden.

00:14:40: Es kann sogar gesunde infizieren.

00:14:43: Man findet es gelegenlich Im.

00:14:45: Blut-Konserven werden dafür gescreened, aber es löst da keine Erkrankungen aus.

00:14:52: Und wie gesagt gibt's eine Handvoll dokumentierte Fälle und ich glaube das ist ungefähr so das Gefährlichkeitslevel vom Chamanda Virus.

00:14:59: Man wird sehen in den nächsten paar Jahren.

00:15:02: natürlich wird man jetzt danach suchen.

00:15:04: Man wird Leute, die erkranken und in uns oprimiert sind, darauf testen.

00:15:11: Vielleicht findet man da mehr, weil ich glaube nicht, dass viele Fälle zusammenkommen werden.

00:15:14: Also man braucht sie da wenig Sorgen machen.

00:15:17: Natürlich ist es gut wenn man weiß, dass man selber ein Problem mit dem Unsystem hat, das man sich bestmöglich vor Mücken sticht, aber auch verzecken zum Beispiel, schützt.

00:15:26: Die tragen alle möglichen Viren mit sich herum.

00:15:30: Schamander-Virus ist wahrscheinlich da das geringste Risiko, aber zum Beispiel Westen in Lyrus können da auch Probleme für jemand darstellen.

00:15:37: Ein sogar großes Problem der ein unterdrücktes Immunsystem hat.

00:15:40: also man kann sich da schon versuchen zu schützen.

00:15:43: Impfstoffe gibt es leider keine, auch keine spezifischen antiviral Medikamente Obwohl Spezifische antivirale Medikamente gegen Bonnerwien.

00:15:52: das wäre eine gute Geschichte.

00:15:53: Aber wie gesagt so was gibt's noch nicht am Markt Was vielleicht interessant werden dass wir machen sollte während sehrer Prävalenzstudien.

00:16:03: Wie schon gesagt, es kann durchaus sein dass vielleicht gesunde Leute, gesunde Menschen auch mit dem Virus in Berührung kommen weil sie eben von diesen Knitzen gestochen werden und das dann vielleicht zu einer kurzzeitigen Infektion kommt die aber keine Symptome auslöst.

00:16:16: als kann sein dass die Leuten dann Antikörper entwickeln Und da könnt man nachschauen ob's viele Leute gibt die Antikörper haben im Gebieten wo das Virus eben Ausbrüche in Rindenfuhr sagt Und da können wir vielleicht abschätzen irgendwie fern, dass für Menschen überhaupt die Frage kommt, das ihm Menschen infizieren.

00:16:36: Also Seroprävalentstudien wären eine gute Geschichte um rauszufinden wie weit verbreitet das Virus und vielleicht die Übertragung auf den Menschen ist.

00:16:45: Aber wie gesagt also ich sehe da eher wenig Gefahr außer für hohe Risiko-Patienten.

00:16:58: So!

00:16:59: Heute machen wir was Neues.

00:17:00: normalerweise zumindest habe ich das im letzten Jahr so gehandhabt eine Episode alle sechs Monate, wo ich Fragen beantworte.

00:17:09: Es war sowas so das letzte Woche zur respiratorischen Virus-Episode zumindest eine Frage kam die gleich beantworten möchte und vielleicht versuchen wir ab jetzt wenn Fragen kommen die aktuell sind dass ich die gleich am Ende der nächsten Episode beantwortet habe.

00:17:26: Und da ist eine sehr gute Frage gekommen.

00:17:28: Letzte Woche eben einen Kombinationsimpfstoff erwähnt M-Combre-Axt, der in der EU zugelassen ist.

00:17:37: Der im Prinzip gegen COVID-IX und gegen Influencer schützt.

00:17:44: Das ist ein mRNA-Impfstoff von Moderna.

00:17:48: Von dem Impfstoff wird das Bike-Protein von SARS-Coronavirus II kodiert... ...und auch die Hemakotinäne von H₁H₃ und Influenza B. Das heißt der Kombinationsimpfstoff gegen Infruenser und gegen COVID.

00:18:03: Und die Frage, die jetzt gekommen ist, naja wir haben ja bei Covid meistens so eine späte Sommer-frühherbstwelle und dann noch eine Welle im Winter.

00:18:14: Und bei Influencer meistens eine Winterwelle.

00:18:17: macht das jetzt überhaupt Sinn dass man sich gemeinsam also mit einem Kombinationsimpfstoff hier impfen lässt?

00:18:23: Das ist eine sehr gute Frage!

00:18:25: Ich zum Beispiel lasse mich meistens recht spät gegen Influenza impfen, weil meistens die Influenza-Saison spät kommt nicht immer.

00:18:33: Woher muss man mal schauen wann sie kommt?

00:18:35: Muss man auch getroffen haben?

00:18:36: aber bei Covid würde mich eher früher impfen lassen weil ich weiß dass es auch im Spätsommer, im Früh Herbst viele Fälle geben kann.

00:18:46: und was bringt das jetzt wenn man das kombiniert in einem Impfstoff ja war sehr gute Frage.

00:18:52: der Vorteil ist natürlich man kann's in einem aufwalscht machen.

00:18:56: Es ist oft so, dass Leute sich schon Influenze impfen lassen wollen und Covid-Ninzen impfen wollen.

00:19:03: Aber irgendwie ist dann keine Zeit und dann fällt das unter den Tisch und man kommt nicht dazu.

00:19:07: Vielleicht kommt man nur dazu, sich gegen eins von den zwei Impfen zu lassen aber ja... Man muss halt zum Arzt gehen in Österreich oder in anderen Ländern vielleicht auch in die Apotheke.

00:19:18: Man muss sich darum kümmern und beim Kombinationseimpfstoff muss man sich nur einmal darum kümmern.

00:19:22: Es kann nicht sein, dass vielleicht wenn man sich früher mit impfen lässt das optimal gegen COVID-IX ist.

00:19:29: Aber dann später in der Saison, die der Schutz gegen Influencer schon ein bisschen niedriger ist vor allem gegen Früher hin Wenn Influenza B zirkulieren kann.

00:19:37: Das wäre natürlich der Nachteil.

00:19:38: aber der Vorteil ist, dass man nicht darauf vergisst und dass man sich nur einmal darum kümmern muss.

00:19:43: Also Vielleicht Nicht Die Idealste Immunität Für Beide Virusgruppen Wenn man mal geimpft ist, dann muss ich nicht mehr darum kümmern.

00:19:52: Also das ist der Vorteil!

00:19:54: Aber es war eine sehr gute Frage und danke fürs Einschicken.

00:19:57: Und das bringt mich heute zum Ende.

00:20:00: wie immer wenn es Fragen Anregungen oder Kommentare gibt einfach ein E-Mail schreiben wirologisch at podcastwerkstatt.com und wenn Sie den Podcast gerne unterstützen würden können sie das jederzeit auf Steady tun.

00:20:14: Wir würden uns freuen.

00:20:15: Danke sehr und bis zum nächsten Mal Ciao.

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00:20:25: Den Link findet ihr in den Shownotes!

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