#66 – Rustrela-Virus: Das Rätsel der taumelnden Katzen
Shownotes
Seit den 1970er Jahren erkranken in Schweden, später auch in Wien und Niederösterreich, Katzen an einer rätselhaften Gehirnentzündung: der Taumelkrankheit, englisch Staggering Disease. Die Tiere bekommen Fieber, verändern ihr Verhalten, gehen taumelnd und erleiden oft Lähmungen der Hinterläufe, meist müssen sie eingeschläfert werden. Lange galt das Bornavirus als Verdächtiger, doch erst Metagenomik brachte die Lösung: 2023 wurde in 27 von 29 betroffenen Katzen aus Schweden, Deutschland und Österreich das Rustrela-Virus nachgewiesen, ein enger Verwandter des Röteln-Virus. Florian Krammer erklärt, wie Katzen sich über erbeutete Mäuse anstecken, warum in Deutschland und Schweden unterschiedliche Mausarten das Virus tragen und warum es inzwischen auch bei einem Puma in Colorado gefunden wurde. Einen Impfstoff oder eine Behandlung gibt es nicht, Fälle bei Menschen sind keine bekannt. Zum Schluss stellt er das Wiener Citizen-Science-Projekt ViroKitty vor, bei dem Katzenbesitzende die Beute ihrer Freigänger für die Virusforschung zur Verfügung stellen können.
Video eines Pumas in Colorado mit Taumelkrankheit/Rustrelavirus: https://www.youtube.com/watch?v=KtofjO4Tfds
Information über Rustrelavirus und Taumelkrankheit [Englisch]: https://www.abcdcatsvets.org/guideline-for-staggering-disease/
Projekt ViroKitty: https://soap.lbg.ac.at/virokitty-wie-ihre-katze-zur-virologin-werden-kann/?lang=de
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Ludwig Boltzmann Institut fuer Wissenschaftskommunikation und Pandemievorsorge https://soap.lbg.ac.at/?lang=de
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Krammer Laboratory at the Icahn School of Medicine at Mount Sinai https://labs.icahn.mssm.edu/krammerlab/
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Interessenskonflikte
Die Icahn School of Medicine at Mount Sinai hat Patentanträge für SARS-CoV-2 serologische Tests, Newcastle Disease Virus-basierende COVID-19 Impfstoffe und Influenza Impfstoffe und Therapien gestellt, die mich als Miterfinder anführen. Diese Patente gehören der Icahn School of Medicine at Mount Sinai aber Teile der Lizenzgebühren weden auch an die Erfinder ausbezahlt. Die Patente für den COVID-19 Impfstoff wurde an CastleVax auslizensiert, wo ich Mitbegründer und Scientific Advisory Board Member bin.
Ich habe in der Vergangenheit Merck, Pfizer, Seqirus, GSK, Sanofi, Gritstone und Curevac als Consultant beraten und ich berate momentan die Firmen Avimex (Mexiko), Third Rock Ventures (USA), NovaBioma (Österreich) und BesparkBio (Österreich).
Mein Labor in New York hat in der Vegangenheit mit GSK, Pfizer und VIR zusammengearbeitet und arbeitet zur Zeit mit den Firmen Dynavax und Inimmune zusammen. Rein wissenschafltiche Kollaborationen gibt es momentan auch mit Moderna und Sanofi.
Meine Arbeit in den USA an Immunität und Infektionskrankheiten wird vor allem von den US National Institutes of Health, aber auch von Flu Labs und Tito's Handmade Vodka gefördert. In der Vergangenheit erhielten wir auch Forschungsförderung von der Bill und Melinda Gates Foundation, PATH und dem US Department of Defense.
Unsere Forschung in Österreich wird von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und dem Iganz Semmelweis Institut durch die Medizinische Universität Wien unterstützt.
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00:00:06: Die andere Frage, die sich stellt ist das ein Problem für Menschen?
00:00:09: Könnt ihr es auf Menschen überspringen?
00:00:10: Das weiß man nicht.
00:00:11: Es sind keine Fälle in Menschen bekannt aber wie gesagt das Röteln-Virus, das rubeller Virus ist sehr nah mit dem rostreller Virusverwandt.
00:00:47: Ja hallo und willkommen zu dieser Episode von Virologisch, die ist aufgenommen worden am sechsten Oktober im Wien.
00:00:55: Heute geht's um Katzen Und um ein großes Rätsel, um eine Erkrankung die sich Staggering Disease oder Daumel-Krankheit der Katze nennt.
00:01:06: Das eben vor kurzem gelöst wurde.
00:01:09: Diese Erkrankung hat mir jetzt rausgefunden ist von einem Virus, vorher gesagt war nämlich vom Rostreller Virus.
00:01:15: oder wird von einem Virus vorher gesagt, nämlich vom rostrella Virus.
00:01:18: aber das war lange nicht klar und ich werde die Geschichte in ein paar Minuten erzählen.
00:01:23: Aber vielleicht noch was zum Rostrella-Virus.
00:01:25: Das ist ein Rubivirus, das ist nahverwandt mit dem rubeller oder röteln Virus.
00:01:31: Dass eben auch für Menschen ein Problem ist und in schwangeren große Probleme auslösen kann, dass dann zur Missbildung des Fötzels kommt.
00:01:39: Und das Gute ist wir haben natürlich ein tolles Vakzin, einen tollen Impfstoff für Menschen – das ist der MMR-Impfstoff.
00:01:45: also das Ehre im MMR steht ja für rubella oder rödeln die zwei Ems stehen für Masand und Mums.
00:01:52: für Menschen gibt es ja einen guten Schutz vor Röteln.
00:01:56: Aber dieses neue rostreller Virus ist im recht nah mit Rötel verwandt, scheint aber ein Problem in Katzen zu sein.
00:02:04: Nur kurz zum Namen.
00:02:05: der setzt sich zusammen aus RU das kommt eben von Rubella.
00:02:09: Der Rest vom Namen kommt von der rostrellasundregion der Ostsee in Deutschland.
00:02:14: also ist im Prinzip eine Name die sich aus den zwei Dingen zusammensetzt.
00:02:19: Dieses Virus hat einen Positiv polarisiertes, einzelsträngiges RNA-Norm.
00:02:25: Das ist etwa Zehntausend Basenpariose oder Zehnteusend Buchstaben lang.
00:02:30: Das kodiert für zwei nicht strukturelle Proteine eines nennt sich B-Hundertfünfzig das andere ist eine Polymerase und dann auch für ein Kapsitbrotein und für E-Eins und E-Zwei Spikebrotäne.
00:02:46: Das is sehr ähnlich zum Rötelnvirus, zum Ruppella Virus Also eigentlich nicht viel Unterschied.
00:02:52: Man nimmt dann, dass das Virus ähnlich aussieht so etwa siebzig bis achtzig Nanometer im Durchmesser.
00:02:59: Innern drinnen hat man das genommen.
00:03:00: also das ist ein A-Genom Das ist umgeben von einem Köpfsied.
00:03:04: Dann gibt es eine Lipidschicht, eine Fettmembran.
00:03:07: im Prinzip und in der Fett Membran sitzen das E-Eins und die zwei Spike Protein.
00:03:13: Also relativ einfacher Aufbau.
00:03:15: Vielleicht sollte man auch erwähnen, dass als dieses Virus entdeckt wurde und dazu werde ich noch kommen ein weiteres ähnliches Virus entteckt wurde.
00:03:23: Und zwar das Ruhugo-Virus.
00:03:25: Das wurde in Fledermäusen aus Uganda entdeckt.
00:03:29: Das rostreller Virus ist in europäischen Proben entdecked worden.
00:03:33: Aber fangen wir am Anfang an also diese Daumelkrankheit der Katze oder auch Staghren Disease klingt besser... ...ist in den Neunzehntsiebzigerjahren in Schweden das erste Mal beschrieben worden und zwar in einer Seenregion westlich von Stockholm.
00:03:50: Ich glaube, das See nennt sich Melasee und in den neunzehnten Neunzigerjahren ist die Erkrankung dann auch in Wien und in Niederösterreich beschrieben wurden.
00:04:02: Und zwar vom Norbert Norbertner und Herbert Weißenberg von der Veterinärmedizinischen Universität hier in Wyn.
00:04:09: Und zusätzlich gab es noch Beschreibungen einer ähnlichen Erkrankung in den neunzehnten und neunzentachziger Jahren.
00:04:15: In Löben, in einem Zoo in Nordrhein-Westfalen.
00:04:19: Wie schaut diese Erkrankung aus?
00:04:22: Das beginnt normalerweise mit Fieber- und Verhaltensänderungen.
00:04:26: Dann kommt sie zu so einen taumelten Gang.
00:04:28: Also die Katzen tun sich schwer zu gehen Und danach kannst du eine Erlehmung der Hinterläufe kommen.
00:04:35: also das Ganze wird ganz schön problematisch.
00:04:38: Was auch noch passieren kann, ist dass die Katzen ihre Klauen nicht mehr einziehen können.
00:04:42: Das ist nicht in allen Fällen der Fall aber in manchen Fällen und meistens müssen die Tiere dann eingeschlefert werden weil sie sich im Prinzip nicht mehr richtig bewegen können.
00:04:55: Sie können sich erholen, aber meistens erholern sie sich nur mehr teilweise und bis etwas von den Symptomen bleibt wenn sie es überleben.
00:05:03: also ich glaube mir was nicht einschläfern würde.
00:05:05: Teil davon wird auch sterben.
00:05:08: Man weiß auch, dass das vor allem im Winter und im Frühling auftritt.
00:05:12: Weniger im Sommer und im Herbst.
00:05:15: betroffen sind meistens ausgewachsene Katzen... ...und Katzen die eben draußen sind also die nach draußen gelassen werden.
00:05:26: Und damals hat man sich das natürlich angeschaut.
00:05:28: Die Katze setziert, man hat sich das Gehirn angeschauen, die Histopathologie Und das hat so ausgesehen wie eine Encephalitis, eine virale Encephthalitis.
00:05:39: Und dann ist die Hepatese auch gekommen in den Neunzehn-Ninziger an zweitausender Jagen dass das Ganze vom Buona Virus, Buona Disease Virus I ausgelöst werden könnte.
00:05:51: Über das dieses Virus haben wir schon mal gesprochen.
00:05:54: Das ist ein großes... Problem in Pferden oder den Menschen, wenn man sich ansteckt ist auch selten.
00:06:00: Weil es meistens tötig, vorsicht auch eine Encephalie die seine Hirnenzündung und man hat dem gedacht naja das wird bei den Katzen wahrscheinlich der gleiche Erreger sein.
00:06:10: da gab's auch ein paar Hinweise drauf aber nicht wirklich was Solides Licht ins Dunkel ist dann in den, in den zwanzigern Jahren gekommen.
00:06:20: Also zwanzundzwanzig ist ein interessantes Paper rausgekommen das eben zwei neue Röteln ähnliche oder rupälerähnliche Bienen beschrieben hat.
00:06:29: Das eine war ja dieses Rohugo-Virus und das andere war das Hustrellavirus.
00:06:34: Und das hat man gefunden in Proben von einem Zoo in Deutschland.
00:06:40: Da sind Tiere an einer Encephalitis, in einer gierenden Zündung gestorben und zwar unterschiedliche Tiere.
00:06:46: Ein Esel soweit ich weiß ein Capybara, ein Känguru und ich glaube später hat man das dann auch in einem Otter im Nasenbeeren einen Mänenwolf nachweisen können.
00:06:59: also Das waren Proben von Tieren, die schon gestorben sind, immer eine schwere Erkrankung.
00:07:05: Man hat dann aber auch in anderen Tieren rund um den Zoo gesucht und da an einem Nagetieren und hat rausgefunden dass das Virus auch in der Gel-Pulse-Mouse vorkommt.
00:07:14: also die nennt sich Apodemus Flavicollis Und die hatten aber keine Symptome und die Idee war dann ja Diese Mäuse tragen das und haben das wahrscheinlich auf diese Zote rüber Tragen, die dann will ich schwere Infektionen bekommen.
00:07:32: Vielleicht noch was zur Methode, die da verwendet worden ist?
00:07:34: Wenn man Viren nachweisen will, verwendert man ja oft eine PCR, eine polymerase Kettenreaktion.
00:07:40: aber um das zu machen muss man wissen, wonach man sucht, man muss die Sequenz kennen sonst kann man das nicht machen.
00:07:45: wenn man neue Viren finden will, verwenden wir eine Methode die nennt sich Meta Genomics.
00:07:51: Da sequenziert man im Prinzip also der Nehmt mal auch eine Probe, dann extrahiert man die Erbsubstanz in der Probe drinnen ist DNA, RNA und man sequenziert das Ganze, dass da drin ist.
00:08:03: Man kriegt dann sehr viel Sequenzinformation, muss durch eine recht komplizierte bioinformatische Analyse durch kann aber neue Sequenzen finden und man kann neue Viren identifizieren und das ist eben hier gemacht worden.
00:08:17: also dadurch, dass sich die Technologie verbessert hat konnte man dieses Virus finden.
00:08:22: In den Jahren ist eine weitere Studie herausgekommen, nachdem die Sequenz vom Rostrella-Virus schon bekannt war.
00:08:30: Im Sicht der Proben angeschaut von Katzen, die immer an dieser Staggering Disease in dieser Erkrankung gestorben sind und konnten in sieben und zwanzig von neunundzwanzig Proben aus Schweden, Deutschland oder Österreich nachweisen, dass das Rostrelavirus im Gehirn dieser Katzen vorkommt.
00:08:53: Damit war im Prinzip der Nachweis erbracht, dass dieses rostrelle Virus mit hoher Wahrscheinlichkeit diese Staggering Disease, diese Darmelkrankheit der Katze auslöst.
00:09:03: Nachhinein hat man herausgefunden, dass das unterschiedliche Nagetiere sind die das verbreiten.
00:09:07: In Deutschland ist es eben diese Gel-Pulse-Maus, diese Apodemosphorbicollis, die dieses Virus trägt asymptomatisch wie sie ausschaut.
00:09:16: aber man hat sie in anderen Mäusen nicht gefunden auch nicht in den verwandten Waldmäusen Apothemos silvaticus und in Schweden ist das genau umgekehrt.
00:09:25: In Schweden hat man das Virus in Apothemos Silvaticus in der Waldmaus gefunden, aber eben nicht den anderen Nage-Tieren.
00:09:33: Das heißt dieses Virus kommt in unterschiedlichen geografischen Gebieten, in Europa in unterschiedlich Nage Tieren vor.
00:09:39: Aber was denn passiert?
00:09:40: Die Katzen jagen diese Nage Tiere fressen die, interagieren mit denen und stecken sich dabei an und bekommen dann eben diese Dommelkrankheit.
00:09:51: Und vor kurzem ist man darauf gekommen, dass dieses Virus eben nicht nur in Europa vorkommt sondern auch in Nordamerika.
00:09:57: Man hat das in einem Puma gefunden der eben auch die Symptome dieser Daumalkrankheit hatte und ich werde ein Video zu dem Bosen.
00:10:06: Das ist ziemlich traurig aber man sieht da wie sich diese Tiere bewegen wenn sie erkrankt sind.
00:10:12: Der musste leider auch eingeschlefert werden.
00:10:15: Das war Wildtier, das war nicht in einem Zoo.
00:10:19: dann eine Sequenzanalyse gemacht und man hat gesehen, dass die europäischen Sequenzen alle recht nah beieinander liegen.
00:10:26: Und wie zu erwarten ist die nordamerikanische Sequenz einiges weiter weg weniger Nahverwandt mit den europäischen Sequenzen.
00:10:34: das lässt halt darauf schließen, dass das Virus im Prinzip auf beiden Kontinenten vorkommt und sich evolutionier auseinander entwickelt hat.
00:10:43: Aber das Virus ist anscheinend nicht nur ein Problem in Europa, sondern auch in Nordamerika.
00:10:49: Man muss dazu sagen diese Erkrankung ist relativ selten aber wenn sie im Auftritt recht schwer.
00:10:54: Wenn wir uns das jetzt anschauen Das Virus in Europa ist nachgewiesen in Schweden dann in Deutschland in einigen Regionen Mecklenburg-Vorpommern Berlin Brandenburg ich glaube auch Hannover und Leipzig Und dann eben in Österreich in Wien und rund um Wien, in Niederösterreich und eben jetzt auch in Colorado.
00:11:15: Aber wie gesagt es ist selten.
00:11:16: aber das Problem ist es gibt auch keinen Impfstoff dagegen und es gibt keine Behandlung.
00:11:22: man kann da bei den Katzen eigentlich nichts machen außer ja Symptome behandeln und im meisten Fällen werden die ihm oder müssen die ihm eingeschlefert werden.
00:11:32: Die andere Frage die sich stellt ist Ist das ein Problem für Menschen?
00:11:35: Könnt ihr's auf Menschen überspringen?
00:11:37: Das weiß man nicht, also es sind keine Fälle in Menschen bekannt.
00:11:42: Aber wie gesagt das Röteln-Virus ist sehr nah mit diesem rostreller Virusverwandt und wir sind ja hoffentlich alle geimpft mit der MMR Impfung wo eben Rötteln dabei ist und wir sollten eigentlich gute Immunität gegen Ruppella gegen Röthlen haben Und es kann durchaus sein weil die Rechten nachverwandtsindivieren dass diese Immunität gegen Rödeln und vielleicht auch gegen dieses rostrella Virus schützen können.
00:12:10: Also da ist es vielleicht eine Barriere, dass für dieses Virus vielleicht gar nicht so einfach Menschen zu infizieren.
00:12:16: Zu guter Letzten aber sind eigene Sache.
00:12:17: wir haben heuer im Frühjahr ein Projekt begonnen in Wien und zwar ein Community Science Outreach-Projekt wo wir mit Katzen besitaten.
00:12:28: das Projekt nennt sich Virokitty.
00:12:31: Das ist entstanden im Zuge meines Ludwig Boltzmann Instituts for Science Outreach and Pandemic Preparedness.
00:12:39: Und wir versuchen hier Katzenbesitzer zu mitarbeiten, zu motivieren.
00:12:45: die Idee ist dass wenn die Katze geht zum Freilauf in den Katzen im Wien Wenn die Katzer Beute nach Hause bringt also entweder nage Tiere oder Vögel Sonst die Katzen Besitzer kontaktieren.
00:13:00: Ich kann einen Link zu dieser Homepage aus dem All auch mit den Kontaktdaten unter dem Podcast posten.
00:13:08: Die Idee ist, dass uns Katzenbesitzer kontaktieren und wir schicken dann jemandem diese Beute abzuholen.
00:13:14: Es sollte natürlich recht frisch sein also am besten wenn das am gleichen oder nächsten Tag passiert.
00:13:20: Und die Idee ist, dass wir uns in dieser Katzenbeute in diesen Nagetieren, in diesen Vögeln dann anschauen welche Viren zirkulieren.
00:13:27: Bei den Nagetiern schauen wir gezielt und suchen nach Hunterviren, nach Boernerviren aber eben auch nach diesem Rostreller Virus.
00:13:34: bei den Vöglen sucht man nach anderen Viren Flavi-Viren zum Beispiel Influencer.
00:13:39: Aber der Plan ist auch eine Metagenome Analyse zu machen also nach neuen Viren zu suchen.
00:13:44: Wir haben da schon viele Leute mitmachen aber wir unterscheiden einige.
00:13:48: einige Tiere bekommen, die wir auch setziert haben.
00:13:52: Da ist alles mögliche dabei von Mäusen über Eichhörnchen zu ratten.
00:13:57: unterschiedlichste Vögel sind im Tiere, die von den Katzen droht, zu Hause abgeliefert worden sind und wie würden das gern ausweiten?
00:14:06: Und mehr Proben bekommen.
00:14:08: also wenn sie in Bienen wohnen eine Katze die draußen rumläuft und manchmal Beute heimbringt überlenkt sich ob sie da nicht mitmachen wollen.
00:14:16: Wie gesagt Ich werde die Kontaktdaten unter dem Podcast posten.
00:14:20: A Viro Kitty heißt das Projekt.
00:14:22: Leider können wir das nur in Wien machen, wir haben die Kapazität nicht dass man Proben außerhalb von Wien abholen und wir nehmen an dass wir bis Ende des Jahres mal eine Analyse fertig haben und die mit den Leuten die beim Projekt mitmachen teilen können.
00:14:38: also spannend was ich noch dazu sagen wollte.
00:14:41: es ist besser die Katze nicht raus zu lassen machen da ziemlich viel Schaden, was Tiere betrifft.
00:14:48: Die töten natürlich auch Tiere die schon bedroht sind beziehungsweise geschützt sind und natürlich ist für die Katze ja auch gefährlicher wenn sie draußen rumläuft weil sie sich einerseits mit allen welchen Dingen infizieren könnte und andererseits ist es natürlich immer die Gefahr das die überfahren wird usw.
00:15:05: Also ich weiß schon Katzen sind gerne draußen in der Natur aber vielleicht ist es besser die drinnen zu lassen.
00:15:12: Aber wie auch immer, wenn sie eine Katze haben die draußen rumläuft sind wir in Wien wohnen und manchmal die Katze manchmal Beute mitbringt beim Bitte beim Projekt.
00:15:21: Das wäre super!
00:15:23: Gut das war's für heute zum rostreller Virus.
00:15:25: Wie immer wenn es Fragen Anregungen Kommentare gibt bitte einfach ein E-Mail schreiben an Virologisch podcastwerkstatt.com Und wenn ihnen der Podcast gefällt und sie den unterstützen möchten können Sie das jederzeit auf Steady tun.
00:15:40: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
00:15:58: Ciao!
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