#57 – Urlaubsviren: Das West-Nil-Fieber jetzt auch in Mitteleuropa

Shownotes

Zum Abschluss der Sommerreihe über Viren aus dem Urlaub kommt eines, das man sich mittlerweile auch in Mitteleuropa holen kann: das West-Nil-Virus. Florian Krammer erklärt, warum dieses Flavivirus mit Dengue und FSME verwandt ist, wie es 1999 mutmaßlich per Containerschiff nach New York gelangte und sich in wenigen Jahren über die gesamten USA ausbreitete und wie es inzwischen auch in Österreich angekommen ist, vor allem im Osten (Wien, Niederösterreich, Burgenland). Vögel sind das eigentliche Reservoir, Menschen und Pferde dagegen Sackgassen-Wirte. Die gute Nachricht: 80 % der Infektionen verlaufen symptomlos. Die schlechte: In seltenen Fällen befällt das Virus das Nervensystem, dann liegt die Sterblichkeit bei rund 10 %. Spannendes Detail: Ausgerechnet die CCR5-Mutation, die vor HIV schützt, erhöht das Risiko für schwere West-Nil-Verläufe. Einen Impfstoff für Menschen gibt es nicht – nur Mückenschutz hilft.

Informationen der AGES zum West Nil Virus in Österreich: https://www.ages.at/mensch/krankheit/krankheitserreger-von-a-bis-z/west-nil-virus West Nile Virus Informationsseite der ECDC [Englisch]: https://www.ecdc.europa.eu/en/west-nile-virus-infection

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Interessenskonflikte

Die Icahn School of Medicine at Mount Sinai hat Patentanträge für SARS-CoV-2 serologische Tests, Newcastle Disease Virus-basierende COVID-19 Impfstoffe und Influenza Impfstoffe und Therapien gestellt, die mich als Miterfinder anführen. Diese Patente gehören der Icahn School of Medicine at Mount Sinai aber Teile der Lizenzgebühren weden auch an die Erfinder ausbezahlt. Die Patente für den COVID-19 Impfstoff wurde an CastleVax auslizensiert, wo ich Mitbegründer und Scientific Advisory Board Member bin.

Ich habe in der Vergangenheit Merck, Pfizer, Seqirus, GSK, Sanofi, Gritstone und Curevac als Consultant beraten und ich berate momentan die Firmen Avimex (Mexiko), Third Rock Ventures (USA), NovaBioma (Österreich) und BesparkBio (Österreich).

Mein Labor in New York hat in der Vegangenheit mit GSK, Pfizer und VIR zusammengearbeitet und arbeitet zur Zeit mit den Firmen Dynavax und Inimmune zusammen. Rein wissenschafltiche Kollaborationen gibt es momentan auch mit Moderna und Sanofi.

Meine Arbeit in den USA an Immunität und Infektionskrankheiten wird vor allem von den US National Institutes of Health, aber auch von Flu Labs und Tito's Handmade Vodka gefördert. In der Vergangenheit erhielten wir auch Forschungsförderung von der Bill und Melinda Gates Foundation, PATH und dem US Department of Defense.

Unsere Forschung in Österreich wird von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und dem Iganz Semmelweis Institut durch die Medizinische Universität Wien unterstützt.

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00:00:05: In Österreich sollte man vielleicht noch dazusagen, da ist vor allem das östliche Niederösterreich betroffen.

00:00:11: Wien und das Burgenland.

00:00:13: also im Rest des Landes passiert eher weniger aber der Osten kann stark betroffen sein wenn es viele Fälle gibt.

00:00:46: Ja hallo und willkommen zu dieser Episode von Virologisch.

00:00:49: die ist aufgenommen worden.

00:00:50: am fünftzehnten Juli Argentinien und England ihr WM-Spiel austragen und meine Frau das anschaut.

00:00:59: Was wir heute machen werden ist, wir werden unsere Sommerserie weiterführen wo es um Moskitos geht im Stechmücken die während der Urlaubszeit Viren übertragen.

00:01:11: Wir haben ja schon über das Abadachi-Five in Italien gesprochen, dass von das Karnavirus ausgelöst wird.

00:01:17: Wir haben von der Pogosta Erkrankung gesprochen, die ins Kandinavian vom Sintbisvirus verursacht wird.

00:01:23: Und wir haben übers Eurobusch-Virus gesprochen, das in den amerikanischen Tropen das Eurobuschi-Fiva auslöst.

00:01:32: und man könnte sich denken, wenn da überall solche Viren unterwegs sind dann bleiben wir halt zu Hause und machen Zuhause Urlaub.

00:01:38: auch schön!

00:01:40: Ich habe ganz schlechte Nachrichten für Sie.

00:01:43: Wir reden heute über das Westnil-Virus, dass eben das West Nilfieber auslöst und das kann man sich mittlerweile auch ganz gut in Mitteleuropa holen.

00:01:52: Ja um was geht es hier?

00:01:53: Das West Nilvirus ist ein Flavivirus, das ist nahverwandt mit anderen Flaviwieren wie dem St.

00:02:01: Louis Encephalitis Virus oder den japanischen Benencephalities Virus, über das haben wir schon mal gesprochen.

00:02:08: Entfernt.

00:02:09: der Verwandte ist dieses Westnil Virus auch mit Dengi, dem Dengivirus und dem FSME-Virus.

00:02:15: Die sind auch Flavivieren aber die sind nicht so nah dran genetisch.

00:02:19: Dieses Westnill Virus besitzt ein positiv polarisiertes Einzelstrengens RNA genommen wie die meisten Flavviren.

00:02:28: das hat eine Kapazität von etwa einer Größe von etwa elf Tausend Nucleotiden also etwa elftausend Buchstaben.

00:02:36: Diese Viren sind etwa auf forty-fünf bis fünfzig Nanometer im Durchmesser.

00:02:41: Sie sind sehr schön und symmetrisch geformt, kann man auch super die Struktur auflösen mit unterschiedlichsten Methoden weil sie so symmetrische sind.

00:02:50: Wir haben innen drinnen im Viruspartikel die RNA.

00:02:53: In dem Fall haben wir keine nukleoprotein.

00:02:55: also die RNA ist im Prinzip nackt.

00:02:57: Das ist umgeben von einem Kapzidprotein dann haben eine Libidschicht Und in dieser Libideschicht sitzt das Envelope Protein, also das Bike-Protein und ein Membranprotein oder M-Prothein.

00:03:11: Das Virus stellt auch noch einige andere Proteine her die man nonnstrukturelle Proteinen eintweise nicht ins Viruspartikel eingebaut werden.

00:03:21: Es sind aber auch sehr wichtig und eins der Dinge dass dieses Virus – und es machen ganz viele Flavien – dieses Virus macht ist sobald das Zellen infiziert fängt an das entoblasmatische Ritikulum Organelle in der Zelle, die ganz wichtig ist.

00:03:37: Es fängt an das zu reorganisieren und dafür braucht es ein paar dieser non-strukturellen Proteine.

00:03:42: Und das endoplasmatische Rettikolum ist im Prinzip auch aus Libiden aufgebaut.

00:03:47: Das ist aus Membranen aufgebaut und das Virus fängt dann an diese Membrane umzumodeln, umzubauen und also Blasen zu bilden.

00:03:56: Die nennt man zytopathische Vakul Die Replikations-Maschinerie von dem Virus versteckt sich dann in diesen Blasen.

00:04:04: Das versteckt also mit diesem Lipid-Membranen vor der Zelle, eben vor einem Erkanntwerden durch die Zelle.

00:04:10: Es ist sehr gefinklter Mechanismus.

00:04:13: wenn man sich das im Elektronamikoskop anschaut, es schaut ziemlich ekelhaft aus.

00:04:17: Sie schaut fast aus wie Bienen oder Wespenwaben oder fast wie, wenn man sich diese Elienfilme angeschaut hat.

00:04:23: Diese Strukturen die sich da im Raumschiff bilden also ich finde was Flaviviren mit Zellen machen schon sehr ekelhaft und ich versuche mich nicht von Flavibieren infizieren zu lassen.

00:04:34: Gut Westnilvio ist es auch genetisch recht divers.

00:04:38: Ich glaube mittlerweile gibt's neun unterschiedliche genetische Linien die beschrieben sind.

00:04:43: aber die großen Travelmaker die genetischen Linien wirklich Probleme vorsachen sind Linie eins und Linie zwei Konzert sich, wie schon gesagt werden diese Viren von Moskitos übertragen.

00:04:55: Von unterschiedlichsten Moskito's aber meistens von Kulik Spezius und der andere auch Kuliks Pipiens.

00:05:02: das ist unsere gewöhnliche Stechmücke die im Europas Jahr weit verbreitet ist.

00:05:07: Bisher war es geschichtliches dieses wirsische sehr frühen Tektoren in dem Jahr nineteen siebenunddreißig.

00:05:12: da gab´s Fälle, humane Fälle im Westnildistrikt von Uganda und daher kommt auch der Name West Nile Virus, West Niel.

00:05:21: In nineteen siebenundfünfzig hat man dann einen Fall in Israel gefunden, auch ein humaner Fall.

00:05:28: Neunzehntsechzig wurde das Virus in den Pferden, in Ägypten detektiert während die eine Erkrankung hatten.

00:05:36: An neunzehn vierneinzig ist es in Algerien zum Beispiel detektierd worden.

00:05:39: Ninze sechsundneinzechs, neunzig siebenneinzig in Rumänien.

00:05:42: Neunsundsiehmundneunzig in Tschechien Hätte ich also auch in Europa ausgebreitet.

00:05:50: Aber vor deiner Neunzeiger hat man das Virus im Prinzip in Afrika gefunden, in Teilen von Europäern, im Mittleren Osten und Teilen der Asien.

00:05:59: Und in neunzeirneinzig ist was sehr Interessantes passiert Das Virus ist plötzlich in New York aufgedaucht.

00:06:05: Man hat es zuerst gar nicht so realisiert.

00:06:07: Es sind zwei Dinge passiert.

00:06:08: Eines jetzt sind viele Vögel gestorben Teilweise auch auf Long Island Und es gab eine Anhäufung von unerklärbaren Encephalitis-Fällen, also Gehirnenzündungen in Menschen.

00:06:21: Und es hat eine Zeit lang gedauert, bis man da einen Zusammenhang erkannt hat und man hat am Anfang glaubt das ist der St.

00:06:27: Louis Encephalitis Virus, dass das Fuhr sagt Das ist ein Virus, das im Nordamerika zirkuliert und so ähnlich ist und verwandt ist.

00:06:34: Aber es war's dann nicht.

00:06:35: Man hat dann festgestellt Aha nein!

00:06:37: Das ist Westnilvirus.

00:06:39: Und als man sich das Genoma angeschaut hat, hat man erkannt Dass das näherste verwandte Virus aus Israel kommt.

00:06:46: Und man rätselt auch heute noch wie diese Viren Beziehungsweise wahrscheinlich infiziert die Moskitos nach New York gekommen sind.

00:06:53: Das Wahrscheinlichste ist, dass das mit einem Containerschiff passiert ist, vielleicht mit Moskito laufen, mit Moskitos, die immer aus dem mittleren Osten oder als Europa nach New-York gebracht wurden und dort dann zum Ausbruch geführt haben.

00:07:06: Man hat dann eben, neunzehneuneinzig schon etwa so fünfzig-sechzig Fälle detektiert.

00:07:10: Zwei tausend.

00:07:12: Aber man sieht es schon etwas nach Westen bewegt von New York House.

00:07:16: Es gab wenige Fälle, ich glaube das waren nur so zwanzig die gemeldet wurden.

00:07:20: Zweitens sind das weiter nach Westem bewegt, da gab's auch wieder so sechzigfälle.

00:07:25: Zweitausendzwei gab's dann schon viertausend Fälle und zweitausendsdrei an die Zehntausendfälle.

00:07:31: Im Prinzip hat dann schon das ganze Land die ganzen USA betroffen.

00:07:34: Und das Virus hat sich dann auch weiter ausgebreitet nach Kanada, nach Mexiko und nach Mittlamerika.

00:07:43: Ja es ging auch in Europa weiter mit der Ausbreitung.

00:07:47: In den Jahr zwei tausend vier hat man das Virus in Ungarn detektiert.

00:07:50: Zwei Tausend Acht glaube ich das erste Mal in Österreich.

00:07:53: Zweitens acht sind dann in Deutschland.

00:07:55: Das hat anscheinend ein bisschen gedauert bis jetzt das Virus über Alpen geschärft hat Und die Schweiz hat es geschafft, sich sehr lange abzuschauten.

00:08:03: Da wurde das ist erste Mal zwanzundzwanzig redektiert und der Erste Humane Fall in der Schweiz wurde meines Wissens nach zweitausendfünfundzwanzig gemeldet.

00:08:13: Wenn man sich größere Ausbrüche anschaut... ...zwei-tausend zwölf gab's in USA wieder einen größeren Ausbruch und zwar in Texas, rund um Dallas mit etwa zweihundertdreißig, zweihundertvierzig Toten.

00:08:31: Zweihundertundachzehn war ein Europas sehr starkes Jahr mit etwa tausendfünfhundert Fällen und in etwa hundertsiebzig Toten und zweihundzwanzig gab es wieder ein starkes Jahr in Europa mit wieder etwa dausend fünfundhundertFällen und mehr als zweihundreddreißig Totens.

00:08:47: Also das kommt unregelmäßigen Abstände wenn sich's mal festgesetzt hat für US-Ausbrüche.

00:08:52: Das hat wahrscheinlich mit der Moskitopopulation zu tun mit Temperaturen usw.

00:08:58: In Österreich sollte man vielleicht noch dazusagen, er ist vor allem das östliche Niederösterreich betroffen.

00:09:04: Wien und das Burngland.

00:09:06: also im Rest des Landes passiert eher weniger aber der Osten kann stark betroffen sein wenn es viele Fälle gibt.

00:09:14: Ja bis ich was zur Biologie habe gesagt dass Virus wird vor allem von Kulix Moskitos übertragen wie Cool-Expipients, also die gewöhnliche Stechmücke, die in Europa und in Nordamerika verbreitet ist.

00:09:27: Und die auch bis, weiß ich nicht, rauf nach, in den Norden als kann, in Awe inforkommt.

00:09:33: Und das Reservat sind Vögel, unterschiedlichste Vögeln, die eben mit dem Virus infiziert werden können.

00:09:40: Das Virus wächst sehr gut in den Vögeln.

00:09:41: Also da sieht man oft bis zu zehn Millionen Viruspartikel pro Milliliter Blut.

00:09:47: Und wenn so ein Vogel infiziert ist und so viel Virus im Blut da ist, der Vogel dann von einem neuen Moskito gestochen wird.

00:09:54: Da nimmt das Moskitor den Moskiter auf die Stechmücke das auf die Viren und dann fängt das Virus an dem Moskieter zu wachsen und dann kann das weiter übertragen werden.

00:10:04: Also Vögel sind da sehr effizient als Wirt als Reservar.

00:10:09: Manche Vogelspezies leiden auch sehr drunter wenn sie infiziert sind.

00:10:13: Creme zum Beispiel Rabenfögel Aber auch Raubvögel oder Oelen sterben oft an der Infektion.

00:10:21: Was problematisch ist, wenn es so Vögeln wie die grundsätzlich schon mal geschützt sind und von denen es nicht mehr viele gibt.

00:10:29: Und dann gibt's andere Vögel, wo das Virus auch sehr gut wächst und dieses Virus weiterverbreiten, die aber kaum Symptome haben... ...und da nimmt man das eine der Spezies, die das in Europa macht im Spatz.

00:10:43: Ein Hausspaz!

00:10:44: Und eine Spezies, die das in Nordamerika stark macht ist wahrscheinlich das amerikanische Rotkirchen.

00:10:51: Schaut zwar schön aus aber verbreitet immer ein Virus weiter.

00:10:55: Aber das Virus infiziert nicht nur Vögel, es infiziert auch Retilien.

00:11:00: Man hat da schon in Krokotilen gefunden In Alligatoren sogar in Schlangen und Das kann am Fiehwin infizieren, Frösche zum Beispiel.

00:11:07: Also das ist ja sehr ungewöhnlich weil dass wir wirklich so viele verschiedene sehr verschiedene Tiere infizieren können.

00:11:15: Das passiert bei den meisten Virusinfektionen nicht und natürlich kann dieses Virus auch eine große Anzahl von unterschiedlichen Zäge, die Spezies infizierten.

00:11:25: Ich glaube der Permanente ist ein Killer-Wahlen-Worker, der an einer Westnil Infektion gestorben ist wo es viele Probleme gibt.

00:11:35: das sind Menschen natürlich und Pferde.

00:11:40: was man vielleicht aber auch dazu sagen sollte Wenn Säugetier infiziert werden, vorsicht das Virus zwar an Erkrankungen.

00:11:50: Aber es wächst nicht sehr gut in Blut und man hat dann meistens weniger Viruspartikel.

00:11:57: also bei Pferden und Menschen sind das etwa so hundert pro Milliliter Blut bis tausend pro Millilitern Blut.

00:12:04: Also nicht vergleichbar mit den oft zehntausend Millionen Viruspartikel pro Millileiter Blute in Vögeln.

00:12:11: Und das führt dazu, dass im Prinzip sich Moskitos Stechmücken beim Menschen und Pferden eigentlich nicht anstecken können.

00:12:18: Das heißt wir sind Dead End Hosts!

00:12:21: Das heißt das Virus repliziert zwar in uns und macht uns krank kann aber von uns nicht weitergegeben werden was in einer Art und Weise gut ist.

00:12:30: Aber natürlich verbreiten es die Vögel weiter.

00:12:32: Die meisten Infektionen in Europa oder Amerika passieren natürlich während der warmen Jahreszeit, wenn die Moskitos richtig aktiv sind.

00:12:40: In anderen Gegenden, wo es eigentlich das ganze Jahr warm ist, ist das Risiko auch gegeben, dass man sich ansteckt.

00:12:48: Zur Erkrankung beginnt mit einem Moskito-Stich, dann kommt zu einer Inkubationszeit von etwa zwei bis acht Tagen Und dann passiert in den meisten Fällen gar nix.

00:12:59: Achtzig Prozent der Infizierten sind asymptomatisch, das ist mal gut News Aber in zwanzig Prozent der infizierten kommt sie eben zu Symptomen Die inkludieren Fieber Kopfschmerzen Erbrechen.

00:13:11: also das Gastrointestinalsystem ist damit betroffen.

00:13:15: Ausschlag kann das Virus verursachen und Myocarditis also Herz-Muskelnzündung.

00:13:21: In einem Prozent der Enfizierten kannst du schweren Erkrankungen kommen zur Encephalitis, zum Endengittis also Gehenentzündung, Gehenautentzünden.

00:13:32: Da kann man Symptome dazu wie ein steifes Genick.

00:13:35: das ist der typische Verwirrung, ja eben Symptom die man hat wenn das zentrale Nervensystem betroffen ist.

00:13:44: und wenn das passiert also wenn das Zentrale Nervensystem in einem Patienten betroffen sind dann ist die Chance dass dieser Patient oder das Risiko, dass dieser Patient an der Infektion stirbt etwa zehn Prozent.

00:13:55: Also es ist die Case Fertility Rate im Fall von Beteiligung des zentralen Nervensystems.

00:14:02: Es gibt Risikofaktoren für schwere Infektionen.

00:14:06: Einer ist sicherlich alter also man sieht in jungen Menschen kommt selten zu schweren Infektions und kommt seltsam zu symptomatischen Infektionalen.

00:14:15: umso älterer wird und so wahrscheinlicher wird er.

00:14:18: Das höchste Risiko ist in der Gruppe sechzig plus, aber das steigt ja eigentlich so linear mit dem Altar an.

00:14:24: Und natürlich auch wenn man Vorerkrankungen hat, ist es mit einem Risiko verbunden bei Westnil.

00:14:30: und das Interessante ist auch, als gibt da spezielle Mutationen die das Risiko erhört.

00:14:35: wir haben vor ein paar Wochen mal über HIV gesprochen und HIV benutzt ja einige Rezeptoren.

00:14:41: einer dieser Rezepturen SCCR-V, das ist ein Chemokinrezeptor Und ich habe damals erklärt, dass ein gewisser Prozentsatz der europäischen Bevölkerung eine Mutation hat in diesem Chemokin-Rezepter.

00:14:54: Das nennt sich CCR-V-Delta-XXII und wenn man Homozygot ist also wenn wir diese Mutation auf beiden Chromosomen hat dann kann man keine HIV kriegen.

00:15:05: Also man kann sich nicht mit HIV infizieren das ist super.

00:15:10: aber Wenn man diese Mutation hat, hat man viel höheres Risiko für Westnil, für schwere Westnill-Infektionen.

00:15:17: Es ist zwar positiv was HIV betrifft aber es ist negativ was Westnils betriften.

00:15:23: das ist auch ziemlich interessant.

00:15:25: Was man dazu sagen sollte Das Virus wird meistens über Moskitos, über Tranges gibt da auch andere Übertragungswege die sind selten aber sie sind dokumentiert.

00:15:34: Ein übertragungswege ist Bluttranslusionen die nicht auf Westnille gecheckt wurden Organtransploitationen Transponentierte Organe von jemandem bekommt, der Westnil hatte.

00:15:44: Wie gesagt wenn der asymptomatisch Westnill positiv war dann fällt das ja auch nicht auf.

00:15:49: Also da muss man testen und dann gibt es noch die Möglichkeit dass das Virus von der Mutter auf den Fötus übertragen wird beziehungsweise auf das Baby während der Geburt oder nachher beim Stillen.

00:16:02: wie gesagt es kommt auch selten vor aber es ist dokumentiert.

00:16:06: Ich freue mich auf Pferde.

00:16:07: erwähnt.

00:16:08: Pferden können auch schwer erkrankt werden an Westmilvios und hier ist die Case Fertility Rate, also die Mortalitätsrate einiges höheres bei Menschen.

00:16:19: Es ist etwa vierzig Prozent!

00:16:21: Und dafür diese Infektion natürlich auch zu neurologischen Symptomen.

00:16:25: Teilweise kann das wirklich zu Lehmungen führen zum sehr wackeligen Gang sogar zur Blingtei.

00:16:32: Also das zentrale Nervensystem ist da wirklich stark betroffen.

00:16:35: Wie gesagt für Pferde ist die Erkrankung eigentlich ziemlich tödlich.

00:16:39: Grundsätzlich gibt es keine Behandlung, also es gibt keine antiviralen Medikamente die man gezielt einsetzen könnte.

00:16:45: Man kann eigentlich nur die Symptome behandeln.

00:16:48: Das ist schlecht aber das ist in dem Fall so.

00:16:51: Es gibt für Menschen auch keinen Impfstoff.

00:16:55: Für die Pferde schaut die Situation besser aus.

00:16:57: da gibt's mittlerweile mehr als einen Impfstoff.

00:16:59: Also für Pferd hat mein Impfstoff entwickelt.

00:17:02: Das liegt einerseits daran dass Pferden sehr teuer sind.

00:17:06: Andererseits liegt es natürlich daran, dass es um sehr viel einfacher ist, Impfstoffe für Tiere zu entwickeln.

00:17:12: Für den Einsatz als Veterinärimpfstoff in der Veterinäermedizin verglichen mit Impfstoffen die für Menschen entwickelt werden.

00:17:20: Das ist ein ganz anderer Zudassungsprozess und für Pferde eben viel leichter.

00:17:25: Was man schon machen kann ist natürlich die Moskito-Population, die technischen Populationen zu kontrollieren bzw.

00:17:33: einzuschränken.

00:17:35: Das kann man einerseits machen, indem er Insektizide sprüht.

00:17:38: New York zum Beispiel macht das.

00:17:39: Die haben ein Monitoring-Programm für Westnil.

00:17:42: Wenn die Aktivität steigt dann fahren sie mit so im Prinzip LKWs durch die Stadt betroffene Gegend nehmen und versprühen Insektaziele und das bringt dann die Aktivity darunter.

00:17:54: Das ist vielleicht in anderen Ländern vor allem in Europa nicht besonders beliebt funktioniert in New York aber recht gut.

00:18:01: Was man natürlich noch machen kann ist, man kann sich selbst schützen indem er lange Hosen an hat vor allem wenn die Musketoaktivität hoch ist und lange Ärmer helfen da auch damit man nicht gestorgen wird um natürlich Insektenspray verwenden.

00:18:17: das schützt also.

00:18:18: wenn wir nicht gestorschen werden kann man natürlich sicherlich mit Westnil Virus infizieren.

00:18:22: ja dass war es für heute in unserer mini Serie über Viren, die man in der Urlaubszeit durch Stechmückenbisse bekommen kann.

00:18:34: Mal schauen ob wir eine weitere Folge dazu machen.

00:18:37: Vieren gibt es ja genug, die in dieser Kategorie fallen.

00:18:40: Aber vielleicht wird's auch Fahrt mit der Zeit?

00:18:42: Wie immer wenn es Fragen, Anregungen oder Kommentare gibt bitte einfach ein E-Mail schreiben an www.virologischatpodcastwerkstatt.com und wenn Ihnen an der Podcast gefällt können Sie uns jederzeit auf steady unterstützen.

00:18:55: Danke fürs Reinhören und bis nächste Woche.

00:19:12: Ciao!

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