#51 – Alongshan-Virus: Der neue Zeckenerreger in Österreich
Shownotes
Ein neues Zeckenvirus sorgt in Österreich für Schlagzeilen: Das Alongshan-Virus wurde erstmals in heimischen Zecken nachgewiesen und bei zwei Personen fanden sich Antikörper, ein Hinweis auf durchgemachte Infektionen. Florian Krammer erklärt, was dieses Virus so ungewöhnlich macht: Es gehört zu den Jingmen-Viren, einer Gruppe segmentierter Flaviviren, die wie ein Hybrid aus Flavi- und Influenzaviren aufgebaut sind. Die Episode zeichnet nach, wie das Virus 2019 in China entdeckt wurde, wie es sich von dort bis nach Europa ausgebreitet hat und was der aktuelle Nachweis aus Österreich – inklusive Funden in mehreren Bundesländern – tatsächlich bedeutet. Fazit: ein spannendes, ungewöhnliches Virus, aber vorerst kein Grund zur Sorge.
Artikel über Alongshan Virus in Österreich: https://science.orf.at/stories/3235890/
Wissenschaftlicher Artikel über Alongshan Virus in der Inneren Mongolei [English]: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1805068
Wissenschaftlicher Artikel über Alongshan Virus in Österreich [English]: https://www.thelancet.com/journals/lanmic/article/PIIS2666-5247(26)00059-5/fulltext
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Krammer Laboratory at the Icahn School of Medicine at Mount Sinai https://labs.icahn.mssm.edu/krammerlab/
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Interessenskonflikte
Die Icahn School of Medicine at Mount Sinai hat Patentanträge für SARS-CoV-2 serologische Tests, Newcastle Disease Virus-basierende COVID-19 Impfstoffe und Influenza Impfstoffe und Therapien gestellt, die mich als Miterfinder anführen. Diese Patente gehören der Icahn School of Medicine at Mount Sinai aber Teile der Lizenzgebühren weden auch an die Erfinder ausbezahlt. Die Patente für den COVID-19 Impfstoff wurde an CastleVax auslizensiert, wo ich Mitbegründer und Scientific Advisory Board Member bin.
Ich habe in der Vergangenheit Merck, Pfizer, Seqirus, GSK, Sanofi, Gritstone und Curevac als Consultant beraten und ich berate momentan die Firmen Avimex (Mexiko), Third Rock Ventures (USA), NovaBioma (Österreich) und BesparkBio (Österreich).
Mein Labor in New York hat in der Vegangenheit mit GSK, Pfizer und VIR zusammengearbeitet und arbeitet zur Zeit mit den Firmen Dynavax und Inimmune zusammen. Rein wissenschafltiche Kollaborationen gibt es momentan auch mit Moderna und Sanofi.
Meine Arbeit in den USA an Immunität und Infektionskrankheiten wird vor allem von den US National Institutes of Health, aber auch von Flu Labs und Tito's Handmade Vodka gefördert. In der Vergangenheit erhielten wir auch Forschungsförderung von der Bill und Melinda Gates Foundation, PATH und dem US Department of Defense.
Unsere Forschung in Österreich wird von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und dem Iganz Semmelweis Institut durch die Medizinische Universität Wien unterstützt.
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00:00:06: Aber es ist natürlich auch interessant, wenn man sich überlegt, wie ist das denn nach Europa gekommen?
00:00:10: Vielleicht hat sich das schon ursprünglich mit den Zecken ausgebreitet.
00:00:13: Vielleicht ist das mal über Zugfälle zu uns gekommen.
00:00:16: Irgendwie muss ich das einmal ausgebreitert haben und das ist natürlich schon sehr spannend.
00:00:46: Ja, hallo!
00:00:47: Und herzlich willkommen zu dieser Episode von Virologisch, die ist aufgenommen worden am Zweiundzwanzigsten Juni-Zweißnzechsundzwantzig in New York.
00:00:56: Und heute geht es um ein interessantes Virus, das Alangshan-Virus.
00:00:59: Das zumindest in Österreich bis in den Schlagzeilen war... ...in den letzten Wochen.
00:01:06: AlangShan-virus ist wieder mal sehr exotisch klingt aber eben vor kurzem in Österreich nachgewiesen wurde.
00:01:14: Aber zu dem werden wir noch kommen!
00:01:16: Was ist jetzt dieses Alang-Shan virus schon wieder?
00:01:19: Das ist ein Virus, der gehört zu den Qingmen Viren.
00:01:23: Das wird nicht besser.
00:01:26: Also, das ist ein... Die Chinmenviren sind ein Genus in der Familie der Flaviviridee.
00:01:34: Flavi-Viren kennen wir, Urtoflavi-viren, da gehört das FSME Virus dazu aber auch so Dinge wie Dengue zum Beispiel und da gibt es eben einen Genus In der gleichen Gruppe wo dann diese Chinmen-Vieren dazukommen.
00:01:49: Und das sind interessante Viren weil Flaviviren normalerweise eben einen Genomssegment haben.
00:01:55: Also das ist ein positiv polarisiertes RNA-Genome Einzelstrahlung bei Flavvivieren, aber bei Jingmenviren ist es anders.
00:02:04: Das ist nicht ein Segment sondern das sind mehrere Segmente.
00:02:08: Jingmen Viren gibt's mit vier oder fünf Segmenten und die kennt man noch gar nicht so lange.
00:02:14: Die hat man eigentlich erst entdeckt zum Jahr.
00:02:16: Ich glaube, im Jahr ist das dann publiziert worden.
00:02:20: Es sind segmentierte Flaviviren.
00:02:22: Das kann man sich vorstellen wie so ein wahnsinniges Hybrid aus Flavi-Virus und Influencervieren sozusagen.
00:02:32: Natürlich molekularpiologisch ist es nicht so aber irgendwie kann man es sich so vorstellen.
00:02:37: Also diese Ging-Mann-Viren haben eben Genome-Segmente und das Alangshan-Virus, dass in eines dieser Gym-Mannenviren hat vier Genormsegmente.
00:02:49: Das genommen man sich, wie schon gesagt ist ein positiv polarisiertes, einzelsträngiges RNA-Genom.
00:02:57: das hat etwa eine Elftausend Fünfhundert Basenbare und das teilt sich eben in diese Viersegment auf das S-Einz Segment, das S II Segment des S III Segment und das S IV Segment.
00:03:10: Und das Interessante daran ist dass eben das S I Segment Und das S-III-Segment für Proteinekotieren, die sehr ähnlich sind wie Proteine, die in normalen Flaviviren vorkommen.
00:03:23: Also ein Dengue oder FSE.
00:03:25: Das S-I-Ssegment kotiert für eine Polymerase und das Protein nennt man NS-V.
00:03:31: Und das s-III Segment kotert für NS-III.
00:03:34: Das ist auch ein Protein, das in normalem Flaviwiren vorekommt.
00:03:39: Aber das S-II-Segment und der S-IV-Ssegment dekortieren für Proteine, die kennt man so nicht.
00:03:44: Also die kommen in verwandten Flaviviren nicht vor... ...und das macht diese Chin-Manviren und das Alangshanvirus so besonders.
00:03:53: Man nimmt an dass das Genomssegment II, also S-Segment II des Glycoproteiner oder das Bikprotein trägt.
00:04:01: Man weiß aber nicht genau wie es ausschaut, da gibt's ziemlich Unbekannte!
00:04:05: Und das S IV-S segment trägt das... Wiruspotent II und Wirus Potent III, weiß man aber genau was die machen.
00:04:14: Und das Viruspartikel oder die Viruspartikel schauen auch etwas anders aus als bei Flaviviren von Flavibieren.
00:04:19: Das kennen wir, die sehen echt schön aus aus sehr regelmäßig angeordnete Struktur wie ein Wolleball.
00:04:26: Die sind in Flaviwien sind so vierzig bis sechzig neun Meter im Durchmesser.
00:04:30: diese Alonkschanbierden sind etwas größer, also so achtzig bis hundert Nanometer.
00:04:36: Und die sind gar nicht zu regelmäßig angeordnet und haben mir das in einem Paper angeschaut.
00:04:40: Die sehen ein bisschen mehr aus wie Influencer wirren.
00:04:43: Also ähnlich wie Flaviviren aber doch etwas anderes.
00:04:49: Wie gesagt, die Chin-Meng-Viren waren.
00:04:51: im Generellen hat man, ah, Zwei-Tausendviertzern politiziert und hat mein Zeckchen von zwei-tausendzehn gefunden Und die kommen eben in Zeichen vor, aber auch mit den Innosketos.
00:05:04: Da gibt es nur einen Nachweis aus Menschen und das ist ein Segment, die kommt von einer Person aus dem Kosovo und die Person hat eine Infektion mit dem Grim-Kongo hemorragischen Fieber.
00:05:18: Das ist jetzt ein Bummelwurst oder ganz anderes.
00:05:20: Wurst wird aber auch von Zecken übertragen Und da hat man, als man das sequenziert hat eben auch eine Gin-Men-Virus Sequenz gefunden.
00:05:28: Das heißt anscheinend hat sich das Virus der Dummers in der Person auch vermehrt, also es zu der Erkrankung oder der Infektion mit dem Grimkoma hemorragischen Fieber gekommen ist.
00:05:39: Aber eigentlich war die Annahme dass diese Gin-Menviren im Prinzip für Menschen nicht besonders gefährlich sind.
00:05:48: und das hat sich eben etwas veränderts mit einer Publikation, die, glaube ich, in den New England Journal of Medicine rausgekommen ist.
00:05:57: Und da sind im Fälle mit einem neuen Chinmeng-Birus beschrieben und da handelt es sich eben um dieses Alangshan-Biros.
00:06:05: Warum heißt das so?
00:06:06: Was der beschrieben ist, dass ein erster Patient eigentlich eine Patientin, eine zweiundvierzigjährige Landwirtin aus Alangxan-Chen – das ist, glaube in Riemann-Mongolei, heißt zwar Mongolei ist aber Teil von China und zwar ist das schon ziemlich nah an der Grenze zu Russland.
00:06:29: Und die wurde immer im Spital eingeliefert mit Fever, mit Koffe und im Prinzip hatte sie auch beschrieben dass ich vom Zecken gebissen wurde.
00:06:42: Das hat sich von der Erkrankung her so ein bisschen wie eine FSME angefühlt anscheinend beziehungsweise die Ärzte haben das irgendwie so angeschätzt Und man hat dann angefangen, das Sehrung und Proben dieser Patientin zu untersuchen.
00:06:59: Und hat dann eben versucht diese Proben zu kultivieren in der Zellkultur.
00:07:05: Also wie man das normalerweise macht ist Biern wachsen nicht von selber in einer Mehrlösung.
00:07:10: die muss man auf Zellen züchten und da verwendet man im Normalfall bei ganz vielen Bienen Verozellen.
00:07:17: Das ist eine Zelllinie, die nennt sich so.
00:07:19: Die kann man unendlich im Labor wachsen lassen und kommt von grünen Merkharzen ursprünglich.
00:07:25: Und diese Zellenin ist sehr beliebt für Viruskultur weil sie keine angeborene Immun oder eine ganz schlechte angeboren Immun antwort macht.
00:07:33: D.h.,
00:07:33: diese Zelllinge reagiert eigentlich nicht besonders stark auf Virusinfektionen d.h.
00:07:39: wir können sich da gut insolieren.
00:07:42: Und man hat dann gesehen, über Zeit sterben diese Zellen wenn sie mit den Proben auf dieser Frau inokuliert werden.
00:07:48: Das heißt, man sah Viruswachstum.
00:07:50: Viruswachstum sieht man oft dem MD-Zellen absterben.
00:07:54: Man hat dann auch Elektronenikoskopie durchgeführt und hat den Biospartikeln dieser Kultur gefunden die aber eben nicht wie Flavivien ausgesehen haben.
00:08:04: Und man hat dann auch angefangen nach Sequenzen zu suchen.
00:08:07: Also einerseits, wenn man weiß nach welchem Sequenz man sucht kann man das mit einer PCR-Markung spezifisch.
00:08:14: Man kann aber mittlerweile mit neuen Methoden auch nach unspezifischen Sequencen suchen.
00:08:19: Das nennt man Metagenomics wo man einfach die ganzen RNA bzw.
00:08:26: DNA Bruchstücke in eine Probe sequenziert und sich und im Prinzip anschauen kann, was da alles drin herumschwindet.
00:08:35: Und so hat man eben diese Genomssegmente von diesem Alangshan-Virus gefunden.
00:08:40: Das Virus ist ihm dann AlangShan-virus genannt worden weil die Patientin aus AlangShan Chen aus dieser Kleinstadt, glaube ich, Kleinstatt kam.
00:08:51: Obwohl bei China weiß man nicht, wenn man es in der Kleinstatte, dann haben sie drei Millionen Einwohner aber keine Ahnung, wir müssten auch schauen wie viel die haben.
00:08:59: Man hat ihm diese Sequenzen gefunden und hat dann gesehen, aha das ist ein Ching-Man-Virus.
00:09:04: Und man wurde neugierig und es gibt doch relativ viele solche Erkrankungen auch in Österreich wo Leute einfach auf Fieber bekommen, erkranken, Kopfwehbekommen Symptome die ihr auf den Virus infektionellen weisen.
00:09:23: aber man kann oft nicht herausfinden wie ich das Virus war.
00:09:26: Und die haben dann im Prinzip Proben zusammen gesammelt von fast vierhundert Patienten aus der inneren Mongolia, aber auch aus Heilongjiang.
00:09:35: Das ist die Provinz nehmender Innerer Mongolia glaube ich noch Richtung Osten Also in etwa Vierhundert Patientinnen, die eben solche Erkrankungen hatten und aber auch gewusst haben dass sie in letzter Zeit von Zecken gebissen wurden Also in etwa vierhundert Patienten.
00:09:54: und die haben dann nach diesem Virus spezifisch gesucht.
00:09:57: Und haben gesehen, in der Inneren Nongolei waren sechzig Patienten positiv... ...und in Helang Jiang waren vierundzwanzig Patienten positiv.
00:10:06: Das heißt dem Retrospektiv gefunden dass sie doch recht viele Fälle mit dieser Infektion hatten.
00:10:12: Und man hat sich das dann angeschaut und es waren vor allem Landwirte und Forsterweiter die diese Infektionen hatten was Sinn macht, weil die natürlich in der Natur draußen sind und von Zecken gebissen werden können.
00:10:26: Die Gruppe, die das analysiert hat, haben es geschafft siebenundzwanzig Viren von unterschiedlichen Personen aber auch von Zäcken zu isolieren und die haben dann auch die Zecke identifiziert, die dass die Zeckenspezies identifizierte, das wahrscheinlich überträgt und das ist Exodes Versulcatus Das ist die Taiga-Zecke, die es verwandt mit Das Rizinos, das ist der Holtz-Bock.
00:10:52: Das ist die Zecke, die bei uns vorkommt.
00:10:55: Die haben dann auch diese Erkrankungen im Detail beschrieben.
00:10:58: Es scheint so dass die Inkubationszeit etwa drei bis sieben Tage lang ist.
00:11:03: Dann kommt es zur Erkankung.
00:11:05: Die Erkannkung ist gekennzeichnet von Fieber, Kopfschmerzen teilweise Moderate bis starke Kopfschmeerzen und Möglichkeit.
00:11:13: Das sind die häufigsten Symptome.
00:11:16: Etwa fünfhunddreißig Prozent der Patienten, identifiziert haben, sind allerdings auch ins Chroma gefallen.
00:11:22: Also da geht es nicht nur um leichte Infektionen sondern das kann auch zu recht schwere Infektion führen.
00:11:28: Interessanterweise noch ungefähr zehn Prozent der Patienten die diese Infektionshusten hatten, was ich glaube für FSME zum Beispiel oder andere Flavivieren doch echt ungewöhnlich ist.
00:11:42: Die gute Nachricht ist, dass die Patienten das alle überlebt.
00:11:45: Sie haben sich alle erholt.
00:11:48: In diesem Ausbruch oder in dieser Zeit wurde niemand an diese Infektion verstorben.
00:11:57: Ich kann mich erinnern, es war damals eine super Publikation.
00:12:01: Wir hatten auch einen Journal, die präsentiert wurden und ja interessant und super spannend weil ein neues Virus Gruppe von Viren, von dem man eigentlich nicht viel weiß gehört.
00:12:13: Das erste Mal dass das jetzt zu humaner Erkrankungen gekommen ist also für Virologen sehr spannend.
00:12:20: und der Spannende dann ist auch da hat man dann noch Virus-Botene wo man nicht weiß was die genau machen.
00:12:26: bei vielen anderen Vieren findet man neue Varianten weiss eigentlich schon sehr viel.
00:12:30: um den dem Fall hat das Wissen natürlich ziemlich gefällt und man weiß teilweise die Details heute noch nicht gut.
00:12:37: aber das war eben in Kenau Und es hat sich dann ausgestellt, dass dieses Virus auch in Europa existiert.
00:12:45: Ich glaube die ersten, die sie in Europa gefunden haben im Zecken waren die Finnen und war mein Kollege der Oli Wapalati und sein Team.
00:12:53: Die haben das in Proben von Zecken gefunden, die sind im Jahr twohundneinzehn gesangelt worden in Finnland und das war ein exodes Rizinos also die Zecke, die auch in Österreich vorkommt dieser Holzbock.
00:13:07: Die haben allerdings keinen Hinweis darauf gefunden, dass es in Finnland humane Fälle gibt mit diesem Virus.
00:13:12: Also das Virus kommt in Finnlands anscheinend in Zecken vor aber die haben keine Erkrankungen oder Infektionen zum Menschen gefunden und in den letzten paar Jahren ist das dann in Europa immer öfter gefunden worden.
00:13:26: also sie sind in der Schweiz nachgewiesen in Frankreich im Russland ich glaube auch in Großbritannien mittlerweile und in Deutschland.
00:13:35: In Deutschland glaube ich, ist es in Niedersachsen nachgewiesen eben auch in diesen Zecken.
00:13:40: Aber man kann dann einerseits mit dem Zeckenbedrich nach dem Virus suchen und man kann aber andererseits schauen ob Tiere oder Menschen diese Infektion historisch hatten indem er Antikörper-Tests macht.
00:13:53: Also das eine ist der direkte Nachweis des Virus Das hat man bei den Zecken gemacht.
00:13:58: Das andere ist man kann sich die Antikörper Antworten anschauen Und das ist um einiges leichter weil Da auch historische Infektionen, die nicht grad aktiv sind, detektiert werden können.
00:14:08: Und das hat es dem in Deutschland gemacht.
00:14:10: Die hatten Proben, glaube ich, die zwischen zwei Jahrzehnte und zweieilundneunzehn gesammelt wurden von unterschiedlichsten Tieren, von Rehen, von Ziegen, von Schafen oder von Pferden.
00:14:22: Und die haben tatsächlich positive Proben gefunden.
00:14:25: Also sie haben zum Beispiel ... Rehe gefunden, die im Antikörper gegen dieses Allonschein-Virus hatten.
00:14:32: Das heißt diese Rehe hatten wir in Infektion und die dann überwunden haben eine Immunantwort ausgebildet und deswegen haben sie einen Antikörper.
00:14:42: Ja das bringt uns zu der Geschichte in Österreich.
00:14:46: da ist jetzt gerade ein Paper publiziert worden von der Judith Awele und ihrem Team.
00:14:52: Die Judith Aavele ist vom Zentrum für Biologie an der Medizinischen Universität Meen.
00:14:57: Das sind dort die absoluten Spezialisten für Flavivieren und vor allem für FSME.
00:15:02: Die haben natürlich auch Sammlungen von Zecken, das Paper war soweit jeweils eine Kollaboration mit der AGES.
00:15:10: Also die AGES ist einer der Agenturen in Österreich für unter anderem Tiergesundheit zuständig sind aber auch für menschliche Gesundheiten zu retten sofort und die eben auch so Analysen von Zecking machen.
00:15:22: also die haben da kollaboriert Und die haben sich Zecken angesehen, die im Jahr zwanzig zwanziv gesammelt wurden.
00:15:29: Aber die hatten auch Zugriff auf Zecken, die in der Vergangenheit gesammelten wurden oder Material von Zecken und zwar zwischen zwei tausendfünf und zweitausend treizern.
00:15:38: Dann haben sie auch diese super coolen Kollektionen von Zeckchen die eben von Menschen gesammelt wurden und dann gleichzeitig auch Proben von der Zecke gebissen wurde.
00:15:51: Und ich glaube, die hatten da Proben vom Jahr für den Human-Tick-Couples, wie das glaube ich ein Paper beschrieben wurde... ...und die hatten von dem Jahr im Jahr zum Jahr bis zu dem Jahr zwanzig drei Tausend Zecken gesammelten und haben im Mittelsbzr getestet.
00:16:08: Schaut euch mal ob sich das Video in diesen Zecken befindet!
00:16:12: und ein oder zwei Prozent der Zecken waren positiv.
00:16:16: Und die hat noch etwa tausend achthundert historische Zecken oder Zeckenproben, und da sind drei Proben positiv gewesen.
00:16:25: Also man findet das Virus nicht sehr oft aber man findet es.
00:16:30: Die haben auch auf FSME getestet.
00:16:32: also sie wissen wie viele dieser Zecken positiv für FSME waren, also früher waren wir in den Gänselfalitis bzw.
00:16:40: das Virus dass das auslöst.
00:16:42: Und da war die Prävalent zum einiges höher, das heißt dieses Alangshamvirus ist vergichten mit FSME doch recht selten.
00:16:50: Gefunden ist es worden in Vardelberg in einem Bezirk, in Feldkirch, in Oberösterreichen im Braunau und in Riedt, in Niederösterreichien Zweitl- und Horn – ich glaube in Wien gab's auch eine positive Zecke!
00:17:04: Und dann in der Steiermark waren relativ viele Bezirke positiv.
00:17:08: Lizen, Murtal, Murau, Grad zum Gehung... Dann für mich besorgniserregend der Bezirk Voltsberg, da bin ich nämlich aufgewachsen und dafür bringe ich immer wieder Zeit.
00:17:18: Da gab es auch positive Zecken die das Alangschirmvirus getragen haben.
00:17:22: Das Interessante ist, sie haben sich dann eben auch um eine Proben angeschaut unter anderem mit Zerrologie also wirklich Antikörper wider Und ich glaube, das waren fast eine Tausend Vierhundert Proben die sie sich angeschaut haben.
00:17:35: Die haben dann tatsächlich zwei Proben gefunden von zwei Personen, die ziemlich starke Antikörper antworten gegen das Virus hatten.
00:17:44: und zwar ist es super schön gemacht worden.
00:17:47: da hat Masäologie gegen zwei unterschiedliche Viruspotente gemacht einerseits das Viruspotent IA und dann das Virus Potent II.
00:17:56: Die zwei Personen waren in beide Virus-Potterien nicht positiv.
00:17:59: Also das sind keine falsche Positiven, sondern da kann man ziemlich sicher sein dass die wirklich mal eine Infektion mit dem Allerungsschandvirus hatten, die nicht erkannt wurde vielleicht keine Symptome fuhrshaft hat.
00:18:11: aber es ist ein Hinweis darauf dass es auch in Europa Infektionen mit diesem Virus in Menschen geben kann Und das macht die Sache natürlich spannend.
00:18:21: Ich glaube jetzt nicht, dass es ein grundsätzlich großes Problem ist in Europa dieses Alarmschandvirus.
00:18:27: aber wenn man Patienten hat der eben einen Zäckenbiss hatte und dann Viva entwickelt aber keine FSME hat und keine der typischen Bakterieninfektionen die mir vielleicht vermuten würde kann das sein?
00:18:40: Dass das das Alarmschanvirus ist machen kann man dann eh nicht viel.
00:18:44: Es gibt weder Therapien für diese Infektion noch gibt es Impfstoffe, aber es ist natürlich interessant das rauszufinden ob es mehr Infektionen mit diesem Virus gibt als man glaubt.
00:18:57: Und das ist immer wieder spannend zu untersuchen wenn Leute z.B.
00:19:03: Zeckenbisse oder Mückenstiche haben und dann Erkrankungen entwickeln, dass man sich dann wirklich genau anschaut was da sein könnte.
00:19:11: Das hat das dem in China damals irgendwie gemacht und deswegen wissen wir, dass dieses Virus existiert.
00:19:17: Also super interessant, wie gesagt glaube ich nicht dass dieses Bios in der Zukunft ein großes Problem darstellen wird.
00:19:24: Aber es ist natürlich auch interessant wenn man sich überlegt ja wie ist das denn nach Europa gekommen?
00:19:29: Vielleicht hat sich das schon ursprünglich mit den Zecken ausgebreitet vielleicht ist das mal über Zugföhle zu uns gekommen.
00:19:36: die Stämme die man Europa findet sind natürlich genetisch anders als die Stämmen die man in China findet.
00:19:41: aber Das heißt, die liegen evolutionär auseinander.
00:19:45: Aber irgendwie muss ich das mal ausgebreitet haben und das ist natürlich schon sehr spannend.
00:19:50: Also zecken wir an der Gelenke dich auch von Zugfälleln vertragen?
00:19:53: Das wäre eine Möglichkeit, wie es das Virus eben aus China nach Europa geschafft hat.
00:20:00: Ja, spannendes Virus, ungewöhnliches Virus keine große Gefahr aber was vor kurzem in Österreich das erste Mal nachgewiesen wurde in einer sehr spannenden Arbeit und das auch in Deutschland verkürzen, also vor ein paar Jahren das erste Mal nachgewiesen wurde.
00:20:16: Nach kurzer Ankündigung wir machen diesen Podcast jetzt schon fast ein ganzes Jahr und wir hatten ja nach einem halben Jahr mal eine Frage-und Antwort Session wo ich Fragen beantwortet habe die Leute eingeschickt haben.
00:20:31: Wir werden das wiedermachen, zwar glaube ich am achten Juli.
00:20:35: Also natürlich wollen wir das ein bisschen davor aufnehmen.
00:20:38: wenn es noch brennende Fragen gibt Einfach ein E-Mail schicken an www.virologischepodcastwerkstatt.com und dann können wir die Fragen bei der Q&A Session am achten Juli noch mit reinnehmen.
00:20:50: Wir machen das sicher wieder mal, aber immer am achte.
00:20:53: Juli wird es das geben nach einem Jahr virologisch.
00:20:57: Wenn man Danke fürs Zuhören, wenn einem unser Podcast gefällt, können Sie denn jederzeit auf Steady unterstützen!
00:21:04: Und ja bis zum nächsten Mal tschau Wenn euch der Podcast gefällt und ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, schaut gerne auf Steady vorbei.
00:21:13: Den Link findet ihr in den Shownotes!
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