#39 – H9N2: Warum dieser Vogelgrippe-Stamm beobachtet wird

Shownotes

Ein aktueller Fall von H9N2-Vogelgrippe bei einem Menschen in Europa sorgt für Aufmerksamkeit – doch wie groß ist die tatsächliche Gefahr? In dieser Folge erklärt Florian Krammer, was hinter diesem Influenza-A-Subtyp steckt, wie sich H9N2 weltweit in Geflügel verbreitet und warum es immer wieder zu zoonotischen Infektionen beim Menschen kommt. Die meisten dieser Fälle verlaufen mild und eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde bislang nicht beobachtet, dennoch steht das Virus im Fokus der Forschung, da es genetische Segmente mit anderen gefährlichen Influenzaviren austauschen kann und erste Anpassungen an den Menschen zeigt. Die Episode ordnet den aktuellen Fall ein, erklärt biologische Barrieren zwischen Tier und Mensch und zeigt, warum H9N2 aktuell kein akutes Risiko darstellt – aber dennoch genau beobachtet werden muss.

ECDC Report zu H9N2 Fall in Europa [Englisch]: https://www.ecdc.europa.eu/en/news-events/first-human-case-influenza-ah9n2-infection-imported-eu

British Medical Journal Report zu H9N2 Fall in Europa [Englisch]: https://www.bmj.com/content/392/bmj.s605

Zeitungsartikel in Österreich über den H9N2 Fall in Europa: https://www.krone.at/4089421

Wissenschaftlicher Artikel zu Fledermaus H9N2 [Englisch]: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11045726/

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Krammer Laboratory at the Icahn School of Medicine at Mount Sinai https://labs.icahn.mssm.edu/krammerlab/

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Interessenskonflikte

Die Icahn School of Medicine at Mount Sinai hat Patentanträge für SARS-CoV-2 serologische Tests, Newcastle Disease Virus-basierende COVID-19 Impfstoffe und Influenza Impfstoffe und Therapien gestellt, die mich als Miterfinder anführen. Diese Patente gehören der Icahn School of Medicine at Mount Sinai aber Teile der Lizenzgebühren weden auch an die Erfinder ausbezahlt. Die Patente für den COVID-19 Impfstoff wurde an CastleVax auslizensiert, wo ich Mitbegründer und Scientific Advisory Board Member bin.

Ich habe in der Vergangenheit Merck, Pfizer, Seqirus, GSK, Sanofi, Gritstone und Curevac als Consultant beraten und ich berate momentan die Firmen Avimex (Mexiko), Third Rock Ventures (USA), NovaBioma (Österreich) und BesparkBio (Österreich).

Mein Labor in New York hat in der Vegangenheit mit GSK, Pfizer und VIR zusammengearbeitet und arbeitet zur Zeit mit den Firmen Dynavax und Inimmune zusammen. Rein wissenschafltiche Kollaborationen gibt es momentan auch mit Moderna und Sanofi.

Meine Arbeit in den USA an Immunität und Infektionskrankheiten wird vor allem von den US National Institutes of Health, aber auch von Flu Labs und Tito's Handmade Vodka gefördert. In der Vergangenheit erhielten wir auch Forschungsförderung von der Bill und Melinda Gates Foundation, PATH und dem US Department of Defense.

Unsere Forschung in Österreich wird von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und dem Iganz Semmelweis Institut durch die Medizinische Universität Wien unterstützt.

Transkript anzeigen

00:00:07: Aber wie gesagt, in normal Fall springt das Virus dann nicht aus nächstes Säugetier weiter sondern es sind Infektionen wo sich die Säuge-Tiere, die das Virus von den Völkern geholt haben.

00:00:46: Ja hallo zu dieser Episode von Birologisch!

00:00:49: Die ist aufgenommen worden am treißigsten März, im Jahr zum Jahr für die Zeltungsberichte nach New York.

00:00:55: Letzte Woche gab's Zeitungsbericht über einen Fall von H neun in zwei bei einer Person in Italien.

00:01:05: Und ich habe mir gedacht, ich mache ein kurzes Episode darüber was H-IXII ist und warum es da eigentlich geht und wie man das einschätzen kann.

00:01:14: H- IXII ist im Prinzip ein Vogelgrippe Stamm.

00:01:17: Ein Vogelgreppes Subtyp.

00:01:19: Das heißt h- IXI ist ein Influencer A-Virus.

00:01:24: Was wissen wir über Influenzer A- Viren?

00:01:26: Nur mal die Basics... Diese Viren haben ein negativ polarisiertes, einzelsträngiges RNA-Genom.

00:01:33: Aber die haben Genomssegmente und zwar acht.

00:01:37: Das ist bei allen Influencer A und Influenza B Viren so.

00:01:40: Wie kann man sich das vorstellen?

00:01:42: Das Genom kommt einfach in Stückchen.

00:01:44: Das kann man sie vorstellen wie Chromosomen beim Menschen.

00:01:48: Und das ist auch eines der großen Probleme, dass wir bei Influencer A Viren haben, dass Tiere Genomsegmente untereinander austauschen können.

00:01:55: Das heißt wenn die gleiche Zelle im gleichen Tier, im gleichen Menschen infizieren – zwei unterschiedliche Viren – können diese Genomsegmente austauschnen und es kann etwas Neues dabei rauskommen und das kann immer wieder zu Problemen führen.

00:02:06: Grundsätzlich zum Viruspartikel haben wir im Innern drinnen das RNA genommen, also diese acht Segmenten.

00:02:14: Die sind von Nukleoprotein geschützt und mit einem Polymerasekomplex assoziiert.

00:02:22: Dann wird das Virusparticle innern von einer Matrix-Protein geschützt.

00:02:26: Und dann haben wir eine Fettmembran, eine Lipidmembrane und in der drinnen sitzt ein Jonankanal, das M II Protein und dann zwei Spike-Proteine.

00:02:37: Einerseits das Hemaglutinin oder HA, andererseits die Neuraminidase oder NAA.

00:02:44: Und diese sind beide wichtig fürs Virus HA um unsere Zellen anzudocken und Neuramenidase der NAA aus den Zellen wieder rauszukommen.

00:02:55: Aufgrund dieser Oberflächenproteine werden diese Subtypen von Influencer wir noch eingeteilt.

00:03:00: H.N.N.,

00:03:01: zum Beispiel, das ist ein saisonaler Influencer A-Stamm der menscheninfiziert, der menschensirkuliert heißt deshalb so, weil er einen Hemaglutinin vom Typ I hat und eine Neuraminidase vom Typ II.

00:03:15: H.n.nII.,

00:03:16: das ist auch weiterer saisonaler Influenser Stamm, der den Menschen zirkulieren, heisst soweit als Subtyp III.

00:03:22: Hemagglutinin hat eine Subtyp II Neurominidase.

00:03:27: Und H-IX NII heißt deshalb so, weil H- IX NII eben einen Type IX Hemaklutinin Subtypet und eine NII Neuraminidase hat.

00:03:40: Nach ein bisschen was zu diesen Viruspartikeln.

00:03:42: bei Influencer sind die so zwischen Achtzig und nur zwanzig Nanometer im Durchmesser oft rund nicht sehr geordnet, sondern eher so pläomorfisch.

00:03:52: Das heißt die können auch eifirmig sein oft ein bisschen länglich.

00:03:55: bei frischen Isolaten sieht man oft filamentöse Partikel also solangezogene Partikel die fast wie Ebola-Viren ausschauen.

00:04:03: ja und auf das Himmelglutinien, auf das H-Neun-Hemmerglutinin und wieder sind unsere Zellen bindert werden wir später noch zurückgekommen.

00:04:10: aber jetzt ein bisschen.

00:04:11: was zu diesem H-neuen in zwei Vogelgrippe stammen Den kennen wir schon sehr lange.

00:04:16: Der ist das erste Mal, bei Rothenern in Viscansien beschrieben worden.

00:04:21: Also Vogelgrippe Stamm zirkuliert den Vögeln und zwar im Wildvögeln- und in domestizierten Vöglingen Geflügel.

00:04:30: Ende der neunzehntiesiger Jahre hat man den Subtyp H-Nuinen II auch in Hongkong gefunden.

00:04:36: Und man weiß mittlerweile dass er weltweit verbreitert ist in Wildvögeln und Geflügeln und dass es da auch unterschiedlichste genetische Linien gibt.

00:04:46: Also das unterscheidet sich, da gibt's ja nordamerikanische oder südamerikanische und dann örasischen Kontinent.

00:04:53: quasi kommen einige unterschiedliche Genotypen vor.

00:04:57: H-IXII ist schon ein paar mal auffällig geworden.

00:05:01: einerseits tauscht das oft Gene mit anderen Vogelgrippestämmern aus und viele Vogelgrippestämme, die in der Vergangenheit in Menschen Probleme bereitet haben wie H-sieben N-neuen, H-fünfen sechs oder H-zähnen acht.

00:05:16: Teilweise Segmenten von diesen H-neunen zwei Viren gehabt.

00:05:19: Und man nimmt an dass das einer der Gründe ist warum diese Viren in Menschen springern konnten und dort so notische Infektionen vorsachen können also nicht wirklich im Menschen zirkuliert sind sondern einfach nur vom Tier auf den Menschen übergesprungen sind.

00:05:34: Was weiß man noch über H-IXII?

00:05:36: In Prinzip ist das in Vögeln ein niedrigpatogenes Virus.

00:05:40: Das heißt, es verursacht nicht sehr großen Schadenverglichen mit Hochpatogenanvogelgrippestämmern wie H-VIVI.

00:05:49: Diese hochpatogener Stämme töten fast hundert Prozent der Hühner, die sie infizieren.

00:05:54: zum Beispiel bei H- IXII kommt schon zu Erkrankungen.

00:05:58: Es kann auch zu Problemen kommen, dass die Hühner zum Beispiel nicht an Gewicht zunehmend oder dass sie weniger Eier legen.

00:06:05: Sie können schon krank sein aber viel weniger Hühnen sterben an einer H-II Infektion als verglichen mit dem Hochpatogen H-Vineins.

00:06:15: Man sieht oft Symptome in Gefügel mit H-IX II.

00:06:19: wenn die Vögel unter Ernährtin oder wenn sie Koinfektionen haben mit Bakteriellenerregern, zum Beispiel dann kann das ein wirklich großes Problem sein für die Geflügelindustrie.

00:06:30: Man findet dieses Virus auch sehr häufig auf Märkten wo lebende Hühner und anderes Geflugel verkauft wird.

00:06:41: dort zirkulieren die.

00:06:42: solche Märkte findet man oft in Südostasien, aber auch in Afrika und auch in Nordamerika.

00:06:49: Also New York City zum Beispiel hat auch solche Märkte wo lebend Geflügel verkauft wird.

00:06:55: Und weil es eben in Hühnern unter anderem Geflügel auch Probleme bereiten kann gibt's Impfstoffe im Prinzip Hühnen-Impfstoffe für H-IXII und diese Impfstoffen helfen recht gut gegen Symptome verhindern aber nicht die Ausbreitung des Virus beziehungsweise nicht sehr effizient.

00:07:14: Aber H-IX ist immer Vogelgrippe stammt.

00:07:16: Das heißt, das Virus ist darauf spezialisiert Vögel zu infizieren und generell ist es so dass es eben Influencerviren, Influencersubtypen gibt die eher in Menschen zirkulieren wie im H-Ins N-Ims und H-IIIN II.

00:07:30: Die sind an Menschen angepasst und können mit menschlichen Zellen und dem menschlichem Immunsystem leider relativ gut umgehen.

00:07:37: Und dann gibts ihm diese ganzen Vogel Grip Bestämme Und die können mit dem menschlichen Zellen und den menschlichem Immunsystem, beziehungsweise mit Zellen von Säugetieren generell nicht besonders gut umgehen.

00:07:48: Da gibt es Barrieren zwischen Vögeln und Menschen, das eben für diese Wien schwierig machen auf Menschen oder andere Säuge, die ihre überzuspringen.

00:07:58: Das ist gut so, das verhindert wahrscheinlich sehr viele Pandemie.

00:08:02: Eine dieser Barriere sind Restriktionsfaktoren.

00:08:07: Das sind Proteine, die im Menschen menschlichen Zellen-Säugetierzellen hergestellt werden.

00:08:13: Die die Vermehrung dieser Vogelgrippe Stämme süpezifisch verhindern.

00:08:18: und da gibt es einen Faktor in Menschen zum Beispiel der nennt sich MXA.

00:08:23: das ist ein Protein, das in unseren Zellen explodiert wird oder explodieren kann nach einer Infektion und das behindert die Vermehung von Vogel grip Bestämmern.

00:08:33: dann gibt's auch Faktoren, die wir Host Factors nennen.

00:08:36: Also im Prinzip Proteine, die im Körper gebraucht werden aber von diesen Viren wenn sie sich vermehren auch mitverwendet werden.

00:08:44: und die Viren müssen in Prinzip zu Spezies passen um die mit verwenden zu können.

00:08:50: Ein ganz wichtiger Host Factor ein ganz wichtiges Protein ist A, B, Das hat man vor einiger Zeit entdeckt und da gibt es eine menschliche, beziehungsweise auch Säugetie-Version.

00:09:02: Und die menschlichen Influencerwien können mit dem gut umgehen aber Vogelgrippestämme eben nicht.

00:09:07: Die brauchen die Vogelversion davon.

00:09:09: Und das ist ihm auch eine Barriere für Vogelgrippbestämme wenn sie in Säuge tierisch bringen können sich dann eben nicht besonders gut vermehren.

00:09:20: Was auch wichtig ist, ist das Andocken an die Zellen Das Immaglutinäen, wie schon gesagt ist bei Influenzervieren für das zuständig.

00:09:28: Und das bindet an Zuckerstrukturen und zwar an Zuckerketten, die an unsere Proteine angehängt sind – an Oberflächenproteine auf unseren Zellen.

00:09:37: Influencervieren binden normalerweise ein Zuckermoleküle, das nennt sich Sialinsaure.

00:09:43: Heißt zwar Saure ist aber eine Struktur, die auf Zuckermanikül zu finden ist.

00:09:48: Und diese Siolin-Säure kann an dieser langen Zuckerketten unterschiedlich angehängt sein, entweder durch eine Alpha II III Bindung oder eine Alpha I VI Bindung.

00:09:58: Die Alpha IIIII Bindung kommt vor allem in Vögeln vor und die Alpha II VI Bindung kommt ins Säugetieren vor – und zwar bei Menschen im oberen Atemwegen.

00:10:09: In tief der Lunge unten haben wir auch Alpha IIII III gebundene Siolinsäure.

00:10:14: Also eigentlich haben wir beides, aber in oberen Atemwegen haben wir eher Alpha-II VI gebundene Sirlinsäure.

00:10:20: Vogelgrippe Stämme im Allgemeinen binden an Alpha II III Sirlinnsäure Das heißt die können Menschen im oberigen Atemwagen eigentlich schwer infizieren weil eben da der Rezeptor nicht vorhanden ist und das ist auch eine Barriere.

00:10:36: Bei diesen Barrieren muss man dazu sagen die Vogel grip Bestämme können natürlich mutieren Und wenn Sie mutieren, können sie sich besser an diese Gegebenheiten in den menschlichen Zellen anpassen.

00:10:47: Einerseits an den Rezeptor also die Viren können so mutieren dass sie dann an Alpha-II-sechs gebundene Siolin-Säure anbauten können.

00:10:55: aber die können auch mutieren und dann diese Restriktionsfaktoren umgehen und sie können auch montieren um besser unsere zellulären Proteine wie das A&B-XVIII verwenden zu können.

00:11:07: Warum ist das wichtig?

00:11:08: Weil eben H. neun in zwei gelegentlich auch in Sorge-Diere springt und ganz gut mit Sorgedierzellen umgehen kann, beziehungsweise dann in den Sorgendieren modiert und besser sich in diesen Zellen vermehren kann.

00:11:23: Diese Ansteckungen von Sorgdiern sind meistens durch Vögel verursacht also dass das Virus springt vom Vogel zum Sorgentier und meistens springt dann das H. Neun in Zweivirus nicht von Sorge Dir zu Sorge dir weiter.

00:11:36: Martus beobachtet den Schweinen zum Beispiel in China.

00:11:39: Minks hat man infiziert mit H-II gefunden, H-III hat auch schon Hunde infiziert, Katzen in einem Fall sogar ein Pferd, Beakers.

00:11:49: die heißen auf Deutsch glaube ich Pfeifhasen.

00:11:51: das sind so Hasenverwandte die man in Asien und Nordamerika findet, hat man auch schon positiv auf H-IX getestet und Frättchen kann man experimentell mit H‑II infizieren.

00:12:04: Aber wie gesagt, in normal Fall springt das Virus dann nicht aus nächster Säugetier weiter sondern das sind Infektionen wo sich die Säuge Tiere, die das Virus von den Vögeln geholt haben.

00:12:30: Historisch haben sich bisher etwa Zweihundert Menschen mit H-Neunen zwei infiziert.

00:12:35: Wie gesagt, das sind Infektionen wo sich Menschen bei Geflügel anstecken also zu Notische Infektionern oder das Virus vom Vogel in dem Fall den Menschen springt, aber man sieht keine Übertragung von Mensch zu Menschen.

00:12:49: Das ist sehr wichtig!

00:12:50: Wenn das Virus die Eigenschaft erlangen würde, dass es von Mensch zum Mensch springen kann, können Sie auch eine Pandemie auslösen.

00:12:56: Wie gesagt bisher etwa zweihundert Infektionen bis sie weniger als zweihundert hat man detektiert in China, Hongkong, Pakistan, Indien, Bangladesch, Ägypten und Oman.

00:13:06: Und da sind meistens milde Infektion an die Influencer ähnliche Symptome auslösend also so ähnlich wie seisonale Influenza.

00:13:14: Allerdings gab es bisher auch schon zwei Tote, das ist in Leuten passiert die Vorerkrankungen haben.

00:13:20: Ich glaube eine Person war Transplant-Patient, die Person hatte zeitgleich auch eine Aspergillusinfektion in der Lunge also Bildsinfektion und eine Infektion mit Athenotobacter baumani, also eine bakterielle Infektions.

00:13:34: Also da ist sehr viel basiert und deswegen ist es wahrscheinlich zum Tod gekommen.

00:13:38: aber wie gesagt bisher hat man keine Mensch zu Menschenübertragung gesehen.

00:13:43: Man muss auch dazu sagen, dass die meisten Menschen, die sich mit H. neunen zwei infizieren Kinder sind – das weist auch darauf hin, dass vielleicht Erwachsene durch Infektionen mit saisonalen Influencervieren ein bisschen Immunschutz gegen H. Neunen Zwei haben.

00:13:58: Bei Kindern ist er geringer und vielleicht infiziert sie sich dadurch eher.

00:14:03: Was man aber schon gesehen hat, wenn man sich diese Stämme dann angeschaut hat, die in Menschen gesprungen Wir haben schon angefangen zu mutieren.

00:14:12: Man findet dann Mutationen, wo diese Viren plötzlich besser an die Alpha-II-Sex gebundene Seriensphäre antocken können.

00:14:20: Man findet auch Mutationern, wo sich sie dann an das humane AMB-XVIII-Potein anpassen und so weiter.

00:14:27: Ma hat dann auch getestet ob diese Stämme, die man aus Menschen isoliert hat.

00:14:32: Ob sie sich dann von Frettchen zu Fretchen übertragen lassen?

00:14:35: Das ist so ein Testsystem, das man für Infektionsübertragung bei Influencer verwendet und man hat dann auch gesehen dass teilweise Stämmen das können.

00:14:46: also da gibt es schon Potenzial, dass die vielleicht ins Blöd hergeht von Mensch zu Mensch übertragen werden könnten.

00:14:55: Man hat auch geschaut, was passieren würde wenn sich H. IXII mit saisonaler Influencer mischen würde und wenn sich das mit H. I. I., dass ihr in Menschen zirkuliert mischen würdet.

00:15:05: über diesen Austausch von Genomsegmenten führt es zu Viren die dann leicht von Fretchen zu Frettchen übertragbar sind.

00:15:13: also so etwas könnte gefährlich sein.

00:15:16: Und da kommen wir jetzt eben zu diesem Fall zurück der jetzt in eine Medienfolge gekommen ist.

00:15:20: letzte Woche Das war eine H.IXI-Infektion von einem Reisenden, der nach Italien zurückgekommen ist.

00:15:26: Ich glaube in die Lombardei.

00:15:28: Der war auch in einem Nicht-EU-Land unterwegs.

00:15:32: Ich hätte nicht herausfinden können welches Land das war aber es wird als Nicht EU-Lands beschrieben und die Person hatte Vorerkrankungen.

00:15:40: Das heißt diese ist im Spital.

00:15:41: hoffentlich geht da alles gut kann annehmen, dass diese Infektion vielleicht für die Person problematisch ist.

00:15:50: Aber grundsätzlich wahrscheinlich für die Bevölkerung nicht problematisches.

00:15:54: Natürlich was man in so einem Fall macht, man macht Contact-Tracing.

00:15:57: Man schaut sich an wer hat mit dieser Person Kontakt?

00:16:01: Sind die Personen infiziert muss man den Quarantäne schicken.

00:16:04: das ist bei H&N neun und zwei eben normalerweise nicht der Fall, dass da andere Personen auch infiziert sind.

00:16:09: Aber man muss dann natürlich vorsichtig sein und Nachforschungen anstellen.

00:16:13: Aber im Grunde sehe da jetzt kein großes Risiko, man muss auf H-II aus Vögeln ein Auge werfen und das beobachten wie sich das entwickelt.

00:16:25: aber ich glaube nicht dass der Gefahr einfach zugeht ist.

00:16:28: Man muss auch dazu sagen wenn man sich anschaut wie viele Menschen Antikörper gegen H-IX haben vor allem immer Menschengruppen anschaut, die in Geflügelbetrieben arbeiten oder auf Schlachthöfen eben in diesen Ländern wo viel von diesem Virus zirkuliert.

00:16:44: Sieht man auch, dass ein großer Anteil dieser Leute Antikörper gegen H-IXII haben was im Prinzip den Rückschluss zulässt das sie wahrscheinlich irgendwann mal infiziert haben Wahrscheinlich gar nicht krank geworden sind und das Virus auch nicht weitergegeben haben.

00:16:58: Also wie gesagt muss man auch getroffen haben auf H- IXI aus Geflügel aber ich sehe es jetzt nicht als Besonders problematische Situation.

00:17:08: Was vielleicht noch interessant ist, es gibt nur zweite Version von H-IX, die in einer ganz anderen Tiergruppe zirkuliert.

00:17:17: Zwei-tausendfünfzehn ist ein Beber rausgekommen von der Marian Kuppmanns, die arbeitet am Erasmus Medical Center in Rotterdam in den Niederlanden.

00:17:25: Das ist ein ziemliches Bauerhaus was Virologie in Europa betrifft Und die haben sich sehr um Proben von Fledermäusen angeschaut, die in Gana gesammelt wurden.

00:17:38: Und zwar von einer Fledermaus Eidolon Helvum – das ist auf Deutsch der Balmenflughund.

00:17:44: Sie ist eine Fledermeuse, die Früchte frisst und die haben sie angeschaudert, ob diese Fledermoise irgendwelche Influenza-Antikörper haben.

00:17:52: Und die hatten keine außergegen Herr Neuen!

00:17:55: gegen Herr Neuen hatten die Antikörper.

00:17:57: Und das ist damals publiziert worden, ich glaube immer versucht es Virus zu finden, erfolglos und das war interessant.

00:18:05: aber jetzt keine große Meldung.

00:18:07: Zwei-tausend neunzehn ist dann ein weiteres Päper rausgekommen von einer Studie, die unter anderem vom Gasi Kajali durchgeführt worden ist.

00:18:14: Das ist ein Bekannter von mir als Ägypter und der hat sich Proben angeschaut einer anderen Fledermausart.

00:18:24: Rosettus egyptiacus, das ist der Nilflughund, dann können wir schon von anderen Episoden kennen wir schon vom anderen Episode weil er das Marburg Virus übertragen kann.

00:18:35: und die haben Boden gesammelt aus dem Nildelter aus verlassenen Häusern Und die haben tatsächlich gefunden dass diese Nilflughunde teilweise positiv für hneuen Entzwei sind und sie konnten das Virus isolieren.

00:18:49: Und dieses H-IX war genetisch komplett anders als das aus Vögeln.

00:18:53: Also, es war schon auch ein H-II Virus Stamm aber eben evolutionär getrennt von den Vogelkrippestämmern.

00:19:03: und dieses Virus ist dann charakterisiert worden einerseits von der Gruppe Friedrich Löffler Institut unter Universität Freiburg Beide sind Deutschland und dann die Gruppe vom Gazikay Ali, vom Richard Webe, der ist im St.

00:19:16: Jude Children's Hospital in Memphis.

00:19:19: Die haben das Virus dann, dass da isoliert wurde, dann charakterisiert.

00:19:23: Und das war interessant!

00:19:25: Das kann einerseits einige dieser Restriktionsfaktoren unter anderem auch das MxA-Protein umgehen.

00:19:31: D.h.,

00:19:31: es ist dem Virus egal.

00:19:33: Das kann mit menschlichen MxAs umgehen.

00:19:37: Man hat auch gesehen, dass wächst sehr gut in Menschen in Zellen und in Lungengewebe von Menschen.

00:19:43: Und das Virus hat sich auch von Frettchen zu Fretchen sehr leicht übertragen lassen.

00:19:48: Tötet wenn man hohe Dosis gibt Mäuse und es gibt ja wenig Immunität dagegen in Menschen.

00:19:56: Das ist natürlich was Interessantes!

00:20:00: Das H-Neunen II Virus aus Fledermäusen scheint besser mit menschlichen Zählen umgehen zu können als diese Vogelgrippe H-neunenII Stämme.

00:20:09: Das Gute ist natürlich, dass es mit Fledermeusen relativ wenig Kontaktpunkte gibt, obwohl es auch Kontakt gibt aber nicht so wie mit Geflügel was wirklich sehr intensiven Kontakt gibt Und die Wahrscheinlichkeit ist auch hier groß, dass das Virus in Zukunft nix anstellen wird.

00:20:25: Aber es könnte natürlich wenn's wirklich eine blöde Situation gibt von von Fledermäusen auf Menschen überspringen.

00:20:33: Ja!

00:20:33: Das war im Prinzip die Zusammenfassung zu H-IXII.

00:20:37: Ich glaube wegen der Infektion in Italien muss man sich wenig Sorgen machen.

00:20:41: Man muss aber grundsätzlich ein Auge auf H- IXII halten und das beobachten und die Situation beobachen sich anschauen, welche Mutationen das Virus akkumuliert wie es sich verändert mit der Zeit und wenn es potenzielle zusätzliche Mutation an gibt die problematisch sein könnten muss man anfangen Impfstoffe vorzubereiten bzw.

00:21:05: Es ist auch anzunehmen dass die meisten antiviralen Medikamente die wir momentan gegen Sesonale Influencer verwenden ging H&N zwar eigentlich ganz gut funktionieren.

00:21:16: ja das war das Update für diese Woche.

00:21:18: Danke fürs Zuhören.

00:21:19: Wie immer, wenn es irgendwelche Fragen, Anregungen und Kommentare gibt, bitte einfach ein E-Mail schreiben an www.virologischatpodcastwerkstatt.com.

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00:21:34: Danke fürs zuhören und bis nächste Woche.

00:21:36: Ciao!

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