#37 – Bornavirus: Ein Virus mit über 90 % Sterblichkeit
Shownotes
Bornaviren sind negativsträngige RNA-Viren, die sich ungewöhnlicherweise im Zellkern vermehren und vor allem bei Fehlwirten wie Pferden, Schafen oder auch Menschen schwere Enzephalitiden auslösen können. Als natürliches Reservoir gelten Feldspitzmäuse, die das Virus ohne Symptome tragen und über Körperflüssigkeiten verbreiten, während Infektionen bei anderen Tieren häufig tödlich verlaufen. Auch beim Menschen sind Infektionen extrem selten, führen aber nach zunächst unspezifischen Symptomen oft rasch zu neurologischen Ausfällen, Koma und Tod, mit einer sehr hohen Mortalität. Bekannt wurden humane Fälle erst in den letzten Jahren, auch wenn retrospektiv ältere Infektionen identifiziert wurden; zusätzlich existieren weitere Bornaviren, etwa aus exotischen Hörnchen oder bei Vögeln, die ebenfalls das Nervensystem angreifen. Weder Impfstoffe noch spezifische Therapien stehen derzeit zur Verfügung, weshalb Prävention vor allem darin besteht, Kontakt mit möglichen Reservoirwirten zu vermeiden.
Verbreitungsgebiet von Bornaviren in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein [Englisch]: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11387626/
Informationen der AGES zu Bornaviren in Österreich: https://www.ages.at/mensch/krankheit/krankheitserreger-von-a-bis-z/borna-virus
Bunthörnchen Bornavirus in Menschen [Englisch]: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1415627
Bunthörnchen: https://en.wikipedia.org/wiki/Variegatedsquirrel#/media/File:Sciurusvariegatoidesatrirufus(climbing).jpg
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Interessenskonflikte
Die Icahn School of Medicine at Mount Sinai hat Patentanträge für SARS-CoV-2 serologische Tests, Newcastle Disease Virus-basierende COVID-19 Impfstoffe und Influenza Impfstoffe und Therapien gestellt, die mich als Miterfinder anführen. Diese Patente gehören der Icahn School of Medicine at Mount Sinai aber Teile der Lizenzgebühren weden auch an die Erfinder ausbezahlt. Die Patente für den COVID-19 Impfstoff wurde an CastleVax auslizensiert, wo ich Mitbegründer und Scientific Advisory Board Member bin.
Ich habe in der Vergangenheit Merck, Pfizer, Seqirus, GSK, Sanofi, Gritstone und Curevac als Consultant beraten und ich berate momentan die Firmen Avimex (Mexiko), Third Rock Ventures (USA), NovaBioma (Österreich) und BesparkBio (Österreich).
Mein Labor in New York hat in der Vegangenheit mit GSK, Pfizer und VIR zusammengearbeitet und arbeitet zur Zeit mit den Firmen Dynavax und Inimmune zusammen. Rein wissenschafltiche Kollaborationen gibt es momentan auch mit Moderna und Sanofi.
Meine Arbeit in den USA an Immunität und Infektionskrankheiten wird vor allem von den US National Institutes of Health, aber auch von Flu Labs und Tito's Handmade Vodka gefördert. In der Vergangenheit erhielten wir auch Forschungsförderung von der Bill und Melinda Gates Foundation, PATH und dem US Department of Defense.
Unsere Forschung in Österreich wird von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und dem Iganz Semmelweis Institut durch die Medizinische Universität Wien unterstützt.
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00:00:06: Am Ende sage ich normalerweise, naja da gibt es Impfstoffe und da gibt's antivirale Medikamente usw.
00:00:12: Das kann ich heute leider noch nicht sagen.
00:00:14: Es gibt keine Medikamenten die für die Behandlung einer Virusinfektion anzugelassen sind.
00:00:46: Ja hallo und willkommen zu dieser Episode von Virologisch!
00:00:50: Die ist aufgenommen worden am fünftzehnten März-Zweißen-Zwanzig in der schönen Weststeiermark.
00:00:58: Heute geht es um Bornaviren.
00:01:00: Ich habe mal gesagt, das FSI Virus ist das österreichischste Allervieren.
00:01:06: Ich glaube in ein Virus ein Deutscher wäre da eine Deutsche dann wäre es das Borna-Virus.
00:01:13: Borna Viren sind so ziemlich die deutscheste Viren die es gibt.
00:01:16: was sind jetzt Borna viren und warum sollten wir uns über die Gedanken machen oder überhaupt dafür interessieren?
00:01:21: Borna Wien sind negativ strengige RNA Viren negativ strengig.
00:01:27: Das heißt im Prinzip, dass das genannt erst in einem Positivstrang umgeschrieben werden muss bevor die Sequenz in Protein translatiert werden kann.
00:01:38: Diese werden sind etwa siebzig bis unterdreißig nanomittem Durchmess und Rund.
00:01:43: Drinnen haben wir eben die RNA, das Genome.
00:01:46: Das wird geschützt von einem Nukleoprotein.
00:01:48: Es ist auch assoziert mit einer Polymerase an den Phosphorproteen.
00:01:54: Dann haben wir ein Matrix-Protein, das Virus stabilisiert.
00:01:58: Dann haben eine Lipidschicht und dann einen Glycoprotein als Bikeproteins.
00:02:03: Das sind diese Lipidschichten drinnen.
00:02:05: Das nennt sich D oder G. Das Interessante ist, dass die Boarnaviren wie Influenzen im Zeltkern replizieren und sich in den Zeltkerren vermehren.
00:02:14: Das ist bei ihren Avien eher selten.
00:02:18: Und dieses Boarnavirus, zumindest das Eine über das wir am Anfang reden werden... Buona disease virus one, infiziert Prinzip vor allem Spitzmäuse.
00:02:31: Das ist sozusagen der natürliche Biert.
00:02:35: Kann aber manchmal auch Pferdeschafe Menschen, Alpakas, Egelfüchse, Katzen andere Tiere infizieren und dort schwere Erkrankungen auslösen.
00:02:45: Der Spitzmaus passiert eigentlich gar nichts.
00:02:47: die tragen das Virus nur sind aber sonst eigentlich gesund.
00:02:51: Ein bisschen was zur Geschichte.
00:02:53: Die Erkrankung ist vermutlich das erste Mal beschrieben worden und zwar als hitzige Kopf-Krankheit der Pferde.
00:03:02: Ich glaube, dass dies dann wiederbeschrieben wurde.
00:03:06: Und zwar beim Ausbruch der Erkrankung bei Kavalleriepferden in einem Stall in der Stadt Boerner.
00:03:14: Nachdem sind diese Viren benannt nach dieser Stadt Boernei, also Stadt in Sachsen mit etwa Ich glaube, das ist so ca.
00:03:23: zwanzig, achtzehn Kilometer südlich von Leipzig und da hat man das im Prinzip das erste Mal als größeren Ausbruch beschrieben.
00:03:33: Neunzelneuen haben da Ernst Joost und Kurt Degen sich angeschaut zu welchen Veränderungen es in den Zellen von solchen infizierten Pferden kommt Und die haben gesehen mittels Mikroskopie dass sich die Zellkerne der Nervenzellen etwas verändern und dass man da keine Partikel drinnen quasi sieht, also Kerneinschlusskörperchen wurde das genannt.
00:04:03: Und diese Körperchen nennt man ja aus Däben-Kerneinschlosskörperchein und dass diese mikroskopischen Aufnahmen bzw.
00:04:11: wie das im Mikroskop aussieht kann nach wie vor zur Diagnose verwendet werden Und das Virus wurde im Warner-Disease Virus I oder BODV I genannt.
00:04:36: Lange Zeit hat man da eigentlich nicht gewusst, dass das auch bei Menschen zu Problemen führen kann?
00:04:42: Das ist das erste Mal bei Menschen beschrieben worden.
00:04:50: Man hat dann aber auch retrospektiv viele Fälle gefunden, aber dazu kommen wir noch.
00:04:59: Wie schon gesagt der Träger, natürliche Träge ist eine Spitzmauß, die Feldspitzmaus, Krozzidura leucoton Und die trägt das Virus, erkrankt aber nicht und kann es unter sich weitergeben.
00:05:14: Aber die Tiere haben eben keine bekannten Symptome.
00:05:18: Diese Feldspitzmäuse sind im Prinzip in ganz Europa oder fast ganz Europa verbreitet.
00:05:24: Das Verbreitungsgebiet geht von der Britane in Frankreich bis runter nach Süditalien rauf bis zur Hälfte von Deutschland In der Ukraine zum Beispiel gibt es auch in der Türkei also relativ weit in Europa verbreitet.
00:05:40: Das Virus wird auf allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz und Lichtenstein in diesen Tieren gefunden.
00:05:48: In Deutschland vor allem in Bayern, in Sachsen Anhalt, Baden-Württemberg oder Brandenburg in den Thüringen.
00:05:57: In Österreich gibt es zwei Gebiete, wo es gefunden wird.
00:06:01: Einerseits im Oberösterreich und dann andererseits in Vorarlberg.
00:06:05: Und dann eben in der Schweiz auch in Gebieten, die an Vorarlbergen angrenzen... ...und dann in Licht schneiden.
00:06:11: Das ist immer auch in der Gegend.
00:06:14: Also diese Spitzmaus scheidet das Virus über Kotrin oder Speichel.
00:06:19: Die klappt sogar über die Haut aus!
00:06:22: Was da passieren kann?
00:06:23: Die leben auf Feldern wie der Name schon sagt.
00:06:28: Und wenn da Pferdekrasen oder Schafe oder Altbackers, dann können die das natürlich in den Rachen bekommen.
00:06:37: Dadurch dass sie Gras fressen und das Gras kontaminiert sein kann.
00:06:42: Das Virus fängt dann in einen Schleimhalten des Rachen oder der oberen Atemwege an zu wachsen und trinkt dann im Prinzip ins Kichchen vor.
00:06:52: Andere Tiere können das auch bekommen.
00:06:54: Igel, Füchse und Katzen.
00:06:56: Da ist es wahrscheinlich eher, dass die Spitzmäuse fangen.
00:07:00: Ich weiß zwar, dass Katzen Spitzmeusen nicht gern fressen aber sie fangen ganz doch gerne.
00:07:04: Ich glaube, die stinken ja ein bisschen.
00:07:06: Das dockt den Katzen nicht so.
00:07:08: Aber man kann sich auch vorstellen, dass Igel oder Füße diese Tiere, diese Spitzmäuse fressenen und dann zu Infektionen kommen.
00:07:16: Man weiss jetzt nicht... wirklich sehr viel über die Erkrankung an sich, also man weiß schon viel aber nicht so viel wie man zum Beispiel bei Influencer weiß.
00:07:25: Den Kooperationszeit ist ein bisschen unklar.
00:07:28: da kann es sich um Wochen bis Monate handeln wahrscheinlich.
00:07:32: wenn aber dann Symptome auftreten geht's oft relativ schnell bergab leider.
00:07:37: das Problem bei diesem Virus ist dass es eben in diesen Tieren Pferdenschafen, Alpakas, Igelfüchse usw.
00:07:46: Das sind Fehlwirte.
00:07:47: da trinkt das Virus im Endeffekt ins Gehirn vor und verursacht eine Encephalitis in der Gehirnezündung.
00:07:55: Bei Pferden-Schafen kommt es dann zu Verhaltensehenderungen Bewegungsstörungen die sondernd sich von der Erde ab Man kann Depression feststellen manche Tiere verhalten sich aggressiv werden oft schreckhaft bekommen Spassmann Und das Virus ist recht tödlich.
00:08:13: Bei Schafen sterben etwa fünfzig Prozent der infizierten Tiere, bei Pferden sind so achtzig bis hundert Prozent.
00:08:20: Also das ist schon sehr viel!
00:08:22: Ja und dann haben wir natürlich auch, wie ich ja gesagt, Humanefälle... also zwei tausendachzehn sind da die ersten detektiert worden.
00:08:29: Das war interessant, dass man glaube ich der erste Fall war eine Person, die in einer Organtransplantation erhalten hatte und mit dem Organ ist anscheinend das Virus gekommen.
00:08:42: Und ich glaube, es gab nicht nur eine sondern mehr Organtransplantation assoziierte Fälle.
00:08:49: Man hat dann eben auch Nachforschungen angestellt und ich glaube man hat Fälle bis in die neunzige Jahre zurückgefunden.
00:08:55: Man kannte das dann im Endeffekt auch mit Zerrologie beziehungsweise mit Gewebe, dass aufgehalten wurde feststellen was im Menschen passiert ist.
00:09:05: Zuerst kommt es zu Influenza-ähnlichen Symptomen, Fieberkopfwee und wie gesagt auch beim Menschen dringt das Virus ins Gehirn vor.
00:09:14: Es kommen dazu neurologischen Symptome, Krämpfen, Persönlichkeitsveränderungen – das ändert dann meistens mit einem Koma und im Endeffekt mit dem Tod.
00:09:25: In Deutschland gibt's meistens jedes Jahr Handvoll von Fällen also sind jetzt nicht sehr viele, meist weniger als zehn Aber es treten meistens jedes Jahr Fälle auf.
00:09:37: Und was man gelegenlich auch sieht, ist eine Häufung von Fällen in einer bestimmten Gegend.
00:09:42: Das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass eben das Virus dann in einer gewissen Ortschaft oder einen gewissen Gegend vorkommt in den Spitzmäusen.
00:09:50: Gelegentlich sich Leute wahrscheinlich ähnlich verhalten Auf dem Feld unterwegs sind.
00:09:57: Man weiß nicht genau wie sich die Leute anstecken.
00:10:02: In Österreich zum Beispiel könnte ich mir vorstellen, dass das über das Sammeln von Löwenzahnsalat passieren könnte.
00:10:10: Also Röhrdelsalat nennt man das in Österreich.
00:10:12: Das wird vom Feld gesammelt und dann roh gegessen.
00:10:15: Man muss aber dazu sagen, in Österreich sind keine humanen Fälle bekannt nur aus Deutschland soweit Ich weiß.
00:10:23: Aber wie gesagt wenn es zu Erkrankungen kommt geht's dann sobald die Symptome aufgetreten sind meistens sehr schnell Und die Mortalitätsrate ist sehr hoch, also liegt sehr wahrscheinlich bei über neunzig Prozent.
00:10:38: Ich sage hier sehr wahrscheinlich weil es immer eine geringe Anzahl von Fällen ist und deshalb kann man das jetzt nicht so genau sagen.
00:10:46: aber wie gesagt in den meisten Fällen führt die Infektion zum Tod.
00:10:51: Diese Infektionen werden vom Borner Disease Virus I ausgelöst.
00:10:55: Man hat dann aber auch das Borner disease virus II gefunden.
00:11:00: Das wurde soweit, ich weiß nur einmal gefunden.
00:11:03: Nur einmal isoliert.
00:11:04: das ist im Prinzip ähnlich aber eben von der Genome Sequenz her ein bisschen verschieden und dass es isoliert worden auch von einem Bonny in der Steiermark in Österreich und das ist außerhalb des Gebietes wo Borna Disease war als One also das andere Borna Virus eigentlich vorkampt.
00:11:26: Ich glaube das sind und hat bei dem Bonium auch neurologische Symptome verursacht.
00:11:34: Also es ist anzunehmen, dass das Virus sehr ähnliche Erkrankung auslöst, auch wenn's anscheinend sehr selten ist und woanders auftritt.
00:11:44: Gut!
00:11:45: Das war jetzt im Prinzip die Geschichte vom Bornell Disease Virus I also wirklich von der klassischen Bornell Virusinfektion.
00:11:54: Was aber sehr interessant ist, es gibt nur eine zweite Art von Buonaviren die in Menschen auch Probleme verursachten können und ein ähnliches Erkrankten auslösen, die normalerweise auch zum Tod führt.
00:12:08: Die hat aber also wirklich nicht viel mit diesem klassischen Buonaviors zu tun.
00:12:14: Und zwar geht's da um Fälle, die zwischen zweitausend Edelfen glaube ich zweitausend dreizehn direktiert wurden – auch in Deutschland Aber ganz ein anderes Tier, das die Leute infiziert hat.
00:12:26: Hier ging es im Prinzip um Leute, die als Hobby Eichhörnchen gehalten haben und zwar nicht normale Eichhirnchen wie sie in Europa vorkommen sondern Bundhörhnchen.
00:12:40: Die stammen ursprünglich aus Mittelamerika sind sehr hübsch.
00:12:45: Der eine nennt sich das Kyurus variagatoides sehr, sehr hübsche aus und die kam man als Haustier.
00:12:57: Nein vielleicht nicht Haustiere aber die kann man zuhause halten und züchten.
00:13:02: Und was hat sich da im Zwei-Tausend Elf rausgestellt?
00:13:06: Da gab es eine Person, die eben auch mit einer Encephalie, mit einer Gierenentzündung ins Krankenhaus kamen und dann daran gestorben ist.
00:13:14: und da hat man eben uns sucht was der Grund dafür war und da fand man eine Sequenz in Gehirn... ...in Gewebe also eine Genomsequenz, die auch zum Borner Virus gehört hat.
00:13:27: Aber eben zum ganz anderen Borner-Virus der nur weitläufig mit dem Borner Disease Virus-borne verwandt ist.
00:13:35: aber es ist interessant dass das auch in Deutschland passiert ist weil sonst weltweit eigentlich keine Fälle mit Borner Vios Infektionen geht und diese zwei doch sehr unterschiedlichen Bornerviren beide in Deutschland auftreten beziehungsweise bei den Deutschland Probleme vorsagt haben.
00:13:53: Ja, und vielleicht sollte man abschließend noch sagen es gibt auch Vogelbohrnerviren, Avärebohrer-Vieren die auch Probleme vorsagen können allerdings nicht bei Menschen sondern vor allem bei Papageien den Gefangenschaft gehalten werden.
00:14:08: Und zwar kommt's da auch zur Infektion des Nervensystems.
00:14:13: und was hier passiert ist einerseits bekommt man die Diare neurologische Symptome Andererseits funktioniert der Verdauungsapparat nicht mehr.
00:14:23: Es wird ja auch von Nerven gesteuert.
00:14:24: und was hier passiert ist im Prinzip, dass die Nahrung nicht lang genug im Tier bleibt um verdaut werden zu können.
00:14:32: Und diese Tiere vereinten dann weil sie einfach keine Nahrungen mehr wirklich oder keine Nährstoffe mehr aufnehmen.
00:14:39: das dauert oft recht lange und ist nicht heilbar.
00:14:43: Das nennt man trüsen Magen-Dilatation, das wird dem auch von einem Bornavirus verursacht.
00:14:49: Gut!
00:14:51: Am Ende sage ich normalerweise, naja da gibt es Impfstoffe und da gibt's antivirale Medikamente usw.
00:14:57: Das kann ich heute leider noch nicht sagen.
00:14:59: Also... Es gibt keine Medikamenten die für die Behandlung des Bornavirosinfektions zugelassen sind.
00:15:07: Es gibt aber Ideen, dass wir auch Antivirale Medikamente, die bei Influencer Funktionen hier einsetzen könnte.
00:15:15: Polymerasinibitoren zum Beispiel.
00:15:18: Aber ich glaube da gibt es nicht genügend Daten dazu und im Stoffe gibt's auch keinen.
00:15:25: Es ist natürlich so dass diese Infektionen sehr selten auftreten sogar bei Tieren oder bei Schafen, bei Pferden sehr selte auftreht und beim Menschen noch viel selterner.
00:15:39: also Man könnte wahrscheinlich zum logistischen Gründen gar keinen Impfstoff entwickeln.
00:15:44: Aber das ist auch das Einzige positive, dass es eben so selten ist.
00:15:48: aber wie gesagt man kann weder Vorbeugung noch behandeln.
00:15:51: Man kann nur aufpassen wenn man weiß was Männer dagegen wohnt und wo diese Viren vorkommen.
00:15:57: Und ich werde da einen Artikel teilen der sich von einer Sprülle die sich da vor kurzem angeschaut hat wo man die Hotspots in Deutschland und Österreich an der Schweiz sieht.
00:16:09: Man kann da eigentlich nur aufpassen, dass man keinen Kontakt sozusagen mit diesen Felsspitzmäusen hat.
00:16:15: Aber wie gesagt, weder Therapien noch Regenstoffe!
00:16:20: Und das war's für heute mit dem Bornavirus.
00:16:24: Danke fürs Zuhören!
00:16:26: Wie immer wenn es Fragen anregen oder Kommentare gibt bitte einfach ein E-Mail schreiben an www.bürologischpodcastwerkstatt.com Und wenn Sie den Podcast unterstützen wollen, geht das ganz leicht aufs Daddy.
00:16:40: Gibt's links dazu unter der Episode.
00:16:43: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!
00:17:22: Ciao!
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