#33 – Lloviu-Cuevavirus: Ein Virus mit vielen Fragezeichen
Shownotes
In dieser Folge von viroLOGISCH geht es um das Lloviu-Cuevavirus, ein bislang wenig erforschtes Filovirus, das in europäischen Fledermäusen entdeckt wurde und eng mit Ebola- und Marburg-Viren verwandt ist. Florian Krammer erklärt, wie und wo das Virus erstmals nachgewiesen wurde, warum sein Name von einer Höhle in Nordspanien stammt und welche Fledermausarten betroffen sind. Thematisiert werden Aufbau und Eigenschaften des Virus, seine Verwandtschaft zu hochgefährlichen Filoviren, mögliche Übertragungswege innerhalb von Fledermauspopulationen sowie aktuelle Forschungsergebnisse aus Ungarn, Italien und anderen Ländern. Außerdem wird eingeordnet, warum bislang keine Erkrankungen beim Menschen bekannt sind, was Tiermodelle über das Gefährdungspotenzial aussagen und weshalb der Fund trotzdem virologisch hochinteressant ist.
Wissenschaftlicher Artikel der die Enddeckung des Lloviu cuevavirus in Spanien beschreibt [Englisch]: https://journals.plos.org/plospathogens/article?id=10.1371/journal.ppat.1002304
Wissenschaftlicher Artikel zur Isolation des Lloviu cuevavirus in Ungarn [Englisch]: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8971391/
Information zur Langflügelfledermaus: https://www.bfn.de/artenportraits/miniopterus-schreibersii
Information zum BSL4 Labor in Pecs [Englisch]: https://vnl.pte.hu/en
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Ludwig Boltzmann Institut fuer Wissenschaftskommunikation und Pandemievorsorge https://soap.lbg.ac.at/?lang=de
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Krammer Laboratory at the Icahn School of Medicine at Mount Sinai https://labs.icahn.mssm.edu/krammerlab/
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Interessenskonflikte
Die Icahn School of Medicine at Mount Sinai hat Patentanträge für SARS-CoV-2 serologische Tests, Newcastle Disease Virus-basierende COVID-19 Impfstoffe und Influenza Impfstoffe und Therapien gestellt, die mich als Miterfinder anführen. Diese Patente gehören der Icahn School of Medicine at Mount Sinai aber Teile der Lizenzgebühren weden auch an die Erfinder ausbezahlt. Die Patente für den COVID-19 Impfstoff wurde an CastleVax auslizensiert, wo ich Mitbegründer und Scientific Advisory Board Member bin.
Ich habe in der Vergangenheit Merck, Pfizer, Seqirus, GSK, Sanofi, Gritstone und Curevac als Consultant beraten und ich berate momentan die Firmen Avimex (Mexiko), Third Rock Ventures (USA), NovaBioma (Österreich) und BesparkBio (Österreich).
Mein Labor in New York hat in der Vegangenheit mit GSK, Pfizer und VIR zusammengearbeitet und arbeitet zur Zeit mit den Firmen Dynavax und Inimmune zusammen. Rein wissenschafltiche Kollaborationen gibt es momentan auch mit Moderna und Sanofi.
Meine Arbeit in den USA an Immunität und Infektionskrankheiten wird vor allem von den US National Institutes of Health, aber auch von Flu Labs und Tito's Handmade Vodka gefördert. In der Vergangenheit erhielten wir auch Forschungsförderung von der Bill und Melinda Gates Foundation, PATH und dem US Department of Defense.
Unsere Forschung in Österreich wird von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und dem Iganz Semmelweis Institut durch die Medizinische Universität Wien unterstützt.
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00:00:06: Aber die konnten das auch auf Lungenzellen, Leberzellen-, Gehirnzellen und Darmzellen von Menschen wachsen lassen.
00:00:13: Und es ist natürlich interessant – das wird sagen oder darauf hindeuten -, dass das Virus auch in menschlichen Zellen wachsen kann.
00:00:46: Hallo!
00:00:47: Willkommen zu dieser Episode von Virologisch, die ist aufgenommen worden am fünften Februar, im schönen gemeindliche Schick-Buck in der Steiermark.
00:00:58: Heute geht es um ein sehr interessantes Virus, von dem man gar nicht weiß ob's problematisch ist oder nicht aber das eben in den letzten zwanzig Jahren in Europa direktiert und isoliert wurde und was deshalb interessant ist weil es sehr nah mit Viren verwandt ist die Ebola- und Marburg hemorragische Fieber auslösen in Afrika und ja sehr interessant dass man das auch in Europa findet.
00:01:22: Ich bin inspiriert worden zu dieser Episode durch einen Besuch in Becksch, in Ungarn.
00:01:28: Da gibt es ein Biosafety-Level vier Hochsicherheitslauber und die Arbeit nehmen an der Charakterisierung dieses Virus.
00:01:36: Wie heißt das Virus?
00:01:38: Es hat dann interessanten Namen, das nennt sich Jovio Cueva Virus um.
00:01:42: das wird ein bisschen klarer werden wenn ich erkläre wo das hergekommen ist, wo das isoliert wurde worum der Name so ist.
00:01:51: Im Prinzip handelt es sich hier um ein Filovirus.
00:01:55: Das heißt, Filoviren kennen wir, da haben wir schon drüber gehört.
00:01:58: Filovieren sind Viren wie Ebolaviren, Marburgviren und dieses Iobiovirus.
00:02:04: also ich hoffe spricht das jetzt richtig aus, ich kann kein Spanisch aber geschrieben wird's mit L-L-O-V-I-U und das ist glaube ich Iobio ausgesprochen dann Quevovirus eigentlich.
00:02:19: Da geht es einfach nur in meine Höhle.
00:02:21: Das ist wie gesagt mit Ebola und Marburg recht nahverwandt, das ist so phyllo-kinetisch also vom stammbaum, genetischen Stammbaum her bis zwischen den beiden drinnen.
00:02:32: Und wie gesagt, das handelt sich um ein Filovirus.
00:02:35: Filovirgen heißen so weil sie filamentös sind, also länglich Das habe ich schon erwähnt, als wir über Ebola und Marburg gesprochen haben.
00:02:46: Die schauen im elektronen Mikroskop etwas aus wie ein Regenwurm.
00:02:50: Also sehr langgezogen!
00:02:51: Bei dem Virus handelt es sich um ein negativ strengiges RNA-Virus.
00:02:56: Was heißt das jetzt negativ strennig?
00:02:58: Im Prinzip kommt das genommen als RNA vor und als einzelstrennige RNA.
00:03:04: Und die muss in den komplementären Strang ungeschrieben werden von der Polymerase bevor es zur Produktion von Proteinen kommen kann.
00:03:12: Wie schaut der Aufbau aus?
00:03:13: Dass er ein A-Genom ist assoziiert mit einem Nukleoprotein, das das Genome eben schützt.
00:03:19: Da gibt es auch noch paar weitere Proteine die mit dem Genom assoziert sind und dann haben wir einen Matrixprotein dass das Viruspartikel stabilisiert.
00:03:27: Das nennt sich VP-Fürzig.
00:03:30: und dann hat man eine Fettmembranen und in dieser Fettmembran sitzt ein Glucobrotin drin und das ist im Prinzip das Spike-Protein des Virus dass immer auch auf der Virus-Oberfläche vorkommt und das an unsere Zellen bindet.
00:03:45: Das Virus selbst hat einen Durchmesser von etwa achtzig Nanometer, also recht klein aber es kann bis zu tausend Nanometer lang sein.
00:03:52: Also es ist wirklich diese filamentöse, diese regenwurmartige Struktur.
00:03:56: Was interessant bei diesen Viren ist, dass die unterdrift Dieses Virus, also das Jovio-Virus aber auch auf Ebola und Marburg werden zu.
00:04:06: Die haben eine interessante Art und Weise wie sie in Zellen reinkommen.
00:04:09: die Pingfmal an die Zelloberfläche werden dann aufgenommen in Endosomen.
00:04:14: Das sind so kleine Vessikel die eben Material aus dem von außen in die Zeile rein bringen.
00:04:20: Und in diesem Endosom wird ein Teil vom Spike-Protein, vom Glückprotein vom Virus zerstört durch Proteasen Also durch Proteinscheren.
00:04:31: Nur danach kann das Virus eigentlich an den wirklichen Rezeptor binden.
00:04:36: Und es ist ja niemand Big C-Eins-Rezeptor und dann kann das Virus im Prinzip mit der Membran von diesem Endosum verschmelzen, um das genommen zu können in die Zelle rein.
00:04:47: Also ein sehr interessanter Mechanismus!
00:04:49: Wie gesagt, das ist bei Marburg und bei Bolognien auch der Fall... ...und sie binden auch einen gleichen Rezeptur wie das Jovio Quavervirus.
00:04:58: Was wissen wir über dieses Virus?
00:04:59: Wo kommt das
00:05:00: her?!
00:05:01: Die Story beginnt im Jahr two-tosend zwei.
00:05:03: Da gab es einen Massensterben von Fledermäusen in Höhlen, Spanien, Portugal und Frankreich.
00:05:10: unter anderem ist das passiert in der Cueva del Jovio.
00:05:15: daher kommt dem der Name Jovio weil die Höhle so heißt und ein Cuever weil höhle auf spanisch Cuevas heißt Und die befindet sich in Asturia.
00:05:27: Das ist im Norden von Spanien, westlich vom Baskenland und man hat das dann untersucht.
00:05:33: Es hat lange gedauert also die Publikation, die da die Resultate dann gezeigt hat, dass sie aus den Elfen rauskommen.
00:05:41: Also man hatte die Proben einige Zeit lang und es hat vor allem bestimmte Fledermäuse betroffen nämlich Miniopterus Schreberzi, das ist der lateinische Name Das ist die europäische Langflügel-Fledermaus.
00:05:55: Und man hat den Proben genommen und hat da sequenziert, und man kann das ja... Man kann einfach so rein sequenzieren im Proben mit unterschiedlichen Technologien und dann mal schauen was da drinnen ist und dann eben von diesen Sequenzen Viren identifizieren.
00:06:10: Und das ist genau das, was hier passiert ist!
00:06:11: Man hat eine Virussequenz gefunden.
00:06:13: Also man hat nicht das Virus selbst isoliert sondern man hat nur eine Sequenz gefunden eine Sequenz, die ausgeschaut hat wie das Genom von einem Filovirus.
00:06:25: Und das war eigentlich schon sehr besonders weil man wusste eigentlich davor nur von Filoviren in Afrika und dann noch in den Philippinen mit Resten, Ebola-Virus, dass eben dort auch vorkommt aber dass sowas in Europa vorkommen und möglich ist es, das war wirklich unbekannt.
00:06:43: Man hat dann weitergesucht und auch in anderen Proben von anderen Höhlen in der Region, ich glaube Kanthabria hat man auch vorher positive Proben gefunden.
00:06:53: Ich glaube, Kandabrie ist ein bisschen weiter östig von Asturia also weiter Richtung Baskenland und das war eben auch wieder in dieser europäischen Langflügel Fledermaus.
00:07:07: Bissich was zu dieser Fledermaus, also Miniopteros Schreiberse, die es benannt nach dem Karl-Anton Ritter von Schreibers.
00:07:16: Das war die österreichische Naturvorschau aus dem achtzehnten Jahrhundert.
00:07:21: So ein echter Österreicher, der ist in Bresburg geboren, also Bratislava jetzt.
00:07:25: Das ist jetzt, glaube ich, damals was Ungarn aber war eben auch Teil des österreichischen Kaiserreichs und der war soweit ich weiß der Begründer des Naturhistorischen Museums in Wien.
00:07:35: Diese Fledermäuse kommen in Europa vor allem im Süden vor.
00:07:39: Also Spanien Portugal Frankreich Italien Aber dann auch im Balkan Ungarn Aber auch teilweise in Österreich und vor kurzem hat man dir das erste Mal im Bohlen detektiert.
00:07:49: Also schaut aus, dass die weiter nach Norden vorrücken.
00:07:52: Die heißen zwar europäische Langflügel-Fledermauser aber das ist ein bisschen irreführend weil sie kommen auch in Afrika vor in unterschiedlichen afrikanischen Ländern Nordafika zum Beispiel auch um den Asien und sogar in Australien also es nicht nur europäisch aber sie sind halt hier entdeckt worden.
00:08:10: Das sind übrigens Insekten fressende Fledermäuse Höhlenbewohnern.
00:08:15: Die sind ganz interessant, die migrieren auch relativ viel aber da weiß man die können bis zu acht hundert Kilometer weit fliegen wenn sie auf Migration sind.
00:08:24: ja und die Geschichte endet aber nicht mit Spanien sondern zwei tausend dreizehn gab es dann wieder ein massen sterben von Fledermäusern diesmal in Ungarn und zwar im Bück.
00:08:35: das ist so eine Gebirgskette, eine Kastgebirge eigentlich Nordöstisch verbuderbeste Richtung Slowakei.
00:08:42: Und da hat man eben auch Proben genommen.
00:08:45: Man hat gesehen, dass diese Fledermäuse die waren im Winterschlaf in Prinzip was für die Fledermeuse glaube ich ziemlich stress ist.
00:08:55: Da hat man gesehen das die teilweise Blutungen und Blutung an der Atemwege hatten.
00:08:59: Und da haben wir einen Probengenommen Die analysiert und ist drauf gekommen.
00:09:05: Ja Da ist auch das Genom von diesem Jovio Quaver Virus drinnen.
00:09:10: Das ist im Damals gemacht worden in Peksch und der Leiter dieses Projekts war eben der Gawak MNSE, ich hoffe die spreche den Nachnamen jetzt richtig aus, kann leider auch kein Ungarisch und der ist ihm jetzt der Leitern von diesem Hochsicherheitslabor in Peksch.
00:09:27: Die haben da ziemlich viel aufgebaut und arbeiten eben auch sehr stark an diesen Jovio Quever Virus.
00:09:33: Im Jahr ist das dann wieder detektiert worden.
00:09:36: Ich glaube, da gab es wieder einen Massensterben von Fledermäusen in Ungarn und bis dorthin konnte man eigentlich das Virus nicht isolieren.
00:09:44: Man hat's zwar versucht aber oft sind die Proben sehr alt weil die Fledermeister sterben und sie werden dann Wochen oder Monate später gefunden.
00:09:52: können wir sich vorstellen wie die Katarwäder schon ausschauen.
00:09:55: Aber es ist dann im Jahr zum Jahr-zweifel wirklich gelungen das Virus zu isolieren von dieser Arbeitsgruppe in Becksch, vom Gabar-Keminesi.
00:10:04: Und die, um das auf Fledermauszellen isolieren können – es macht Sinn!
00:10:09: Das Virus kommt den Fledermeusen vor und sollte auch an Fledermauszellen wachsen.
00:10:14: Aber sie konnten das auch auf Lungenzellen, Leberzellen-, Gehirnzellen oder Darmzellen von Menschen wachsen lassen.
00:10:21: Und das ist natürlich interessant, dass wir darauf hindeuten dass das Virus auch in menschlichen Zellen wachsen kann.
00:10:28: Man hat dann auch gesehen, dass es euch im menschlichem Makrofagen also in Immunzellen wachsen kann und das ist was, was Ebola auch macht oder Marburg und das einst der Probleme mit diesen Filoviren, die eben in Immundzellen, die dem ganzen Körper unterwegs sind, wachsen können.
00:10:44: Ich muss noch dazusagen, ganz sicher ist es bis man sich nicht, dass dieses Virus die Erkrankung und diese Massensterben in Fledermäusen auslöst.
00:10:52: Es ist vielleicht verantwortlich für solche Massensterben, also wahrscheinlich nicht der einzige Grund.
00:10:58: Und man hat glaube ich soweitigweise auch von gesunden Fledermäusen in gesunden fledermäusen finden können.
00:11:04: Also die Zusammenhang zwischen der Erkrankung an den Massensterben und dieser Virusinfektion in den Fledermoisen ist nicht ganz so klar.
00:11:10: Man hat das eben isoliert und das Interessante war, man hat es nicht nur in den Fliedermäusern gefunden sondern auch im Parasiten auf dem Fledermeisen drauf.
00:11:18: zwar blutzeugsaugenden Fledermausfliegen Die schauen nicht aus wie Fliegen, die haben auch keine Flügel soweit ich weiß.
00:11:26: Die schauen eher so aus wie Spinnern sind aber eigentlich fliegen und das in einem so Parasiten die Blut von Fledermäusen saugen.
00:11:34: und es gibt ihm jetzt eine Hypothese dass dieses Virus über diese Fledermausfliegen von Fletermaus zu Fledermeuse übertragen werden.
00:11:44: Ja und im Jahr hat man dieses Virus dann auch in Fledermoisen der gleichen Spezies in Italien isoliert.
00:11:52: Also es ist schon sehr interessant, das scheint weit verbreiter zu sein.
00:11:56: und das Interessante ist auch wenn man sich die Sequenzen anschaut sieht man dass das unterschiedliche Stämme des Virus sind.
00:12:02: anscheinend also sie sind nicht hundertprozent gleich und das wird irgendwie schon darauf hintalten dass das das unterschiedlich Virusstämme an unterschiedlichen Fledermauspopulationen in Europa vorkommen was wiederum darauf hin teuten würde dass das kein Virus ist, das jetzt neu in dieser Fledermauspopulation aufgedaucht ist.
00:12:21: Sondern dass das wahrscheinlich schon sehr lange in diesen Fledermoisen existiert.
00:12:25: Was schon ein bisschen beruhigend ist, weil bisher hatte man keine Probleme mit diesem Virus und vielleicht deutert es eben auch darauf hin, dass es gar nicht gefährlich ist.
00:12:38: Man hat natürlich versucht zu untersuchen ob das Virus Erkrankung auslösen kann.
00:12:45: Modellsystem, das man dafür benutzen kann sind Mäuse.
00:12:49: Jetzt ist es so dass diese vieler Viren also auch Ebola und Marburg in normalen Mäusern nicht besonders gut wachsen.
00:12:56: Man kann aber Mäuser verwenden die eine Mutation haben in einem Gen des Immunsystems und dann keine gute angeborene Immunatworte gegen Virusinfektionen mehr auslösen können.
00:13:08: In dem Fall hat man Mäuse verwendet wurden, der Rezeptor für das Interferon sehr wichtiger angebauter Immunbotenstoff ist.
00:13:17: Das hat man delitiert und in diesen Mäusen kann man eben zum Beispiel Ebola-Isolate testen.
00:13:23: und wenn wir die Mäuser mit diesen Ebola-Isolatentester dann werden die krank und sterben die.
00:13:28: Und da hat man auch mit diesem Jovio Coeva Virus gemacht und da hat sie euch gezeigt dass es zwar wachsen kann kommt darauf an, wie man die über welche Route die Mäuse infiziert.
00:13:40: Aber es hat keine Erkrankungen in den Mäusen ausgelöst.
00:13:44: Das ist jetzt positiv – das heißt aber nicht dass das in Menschen komplett ungefährlich ist.
00:13:49: Also da ist ein großes Fragezeichen da und man weiß nicht ob das Erkankungen in Menschen auslösen kann.
00:13:55: Wahrscheinlich nicht, aber ganz sicher ist man sich nicht und deshalb sollte man eigentlich das ist nicht der einzige Grund von Fledermäusen die Finger lassen.
00:14:03: Und wenn man mit Fledermoisen arbeitet dann sollte man wirklich Handschuhe tragen Mundschutz und so weiter, damit man sich da keine Erkrankungen einfangen kann.
00:14:12: Das ist nicht nur mit diesem Philovirus hier wichtig sondern Fledermäuse tragen ja auch viele andere Viren die auf Menschen übertragen werden könnten wie unter anderem auch das Dolvut-Virus.
00:14:22: Also wie gesagt sehr interessante Geschichte.
00:14:24: Die Ungarn sind da sehr aktiv Beforschen dass das Virus aktiv Die Studie mit diesen Mäusen die einen Defekt im angebauten Immunsystem haben Kollaboration mit dem Team in Ungarn ergemacht worden, aber durchgeführt ist.
00:14:40: das Wort bei den Rocky Mountain Labs in Montana im USA.
00:14:44: Ich glaube von der Andrea Marzi.
00:14:47: Das hat deutsche Wissenschaftlerin die eben in den USA erarbeitet und an solchen Hochpatogenenviren vorstellt.
00:14:54: Was man noch dazu sagen sollte es wir, die Virologen finden immer mehr interessante Viren in unterschiedlichen Spezies.
00:15:03: Virus Discovery, man macht das mittlerweile.
00:15:05: Man schaut sich an welche Viren in unterschiedlichen Spezies zirkulieren.
00:15:10: Das macht mir oft mit neuen Sequenzierungstechnologien wo man nicht unbedingt versuchen muss ein Virus dass man schon kennt zu finden Mit einer mit einer zielgerichteten Methode sondern wenn man sich einfach anschaut welche Sequenzen sind da was könnte das sein?
00:15:25: und so weiter und so fort.
00:15:27: Und da hat man eben auch in letzter Zeit solche Ebola-ähnlichen oder solcher Filoviren in Fischen gefunden Zuerst mal in Asien, aber es gibt auch eine sehr interessante Publikation von ... ... die ich gerne erbenen würde.
00:15:43: Das ist von der Arbeitsgruppe vom Thorsten Säuberlich an der Universität Bern und ich habe das sehr interessant gefunden.
00:15:49: Ich angehe es sehr gern!
00:15:51: Und hier geht's um mein Fischvirus Und was die gemacht haben, die haben sich Schweizer Flussbarsche angeschaut und da eben versucht werden zu entdecken.
00:16:00: Das ist es, das ist im Jahr zwei Jahrzehnte durchgeführt worden, glaube ich, in dem Jahr zwanzig poliziert wurden.
00:16:05: Und das Interessante ist sie haben eben auch in der Schweiz solche Ebola-ähnlichen Filoviren in Flussbarschen gefunden.
00:16:13: Und zwar drei unterschiedliche, die dann benannt, das eine Virus nennt sich jetzt Vivivirus Das ist benannt nach dem Institut für Fischwirtschaft und Wildtiergesundheit von der Uni Bern, wo die eben arbeiten.
00:16:27: Das Zweite haben sie Kandervirus benannt und soweit ich weiß es kann der Erfluss im Berner Oberland und das dritte Virus heißt jetzt Oberlandvirus.
00:16:37: also Das sind Ebola-endliche Viren, die in Fischen vorkommen.
00:16:40: Es ist sehr unwahrscheinlich dass sie für Menschen ein Problem darstellen aber es ist natürlich interessant das man diese Vieren auch in Europa in allen möglichen Tieren findet.
00:16:50: Ja, das war's für heute bei Virologisch Wie gesagt, sehr interessante Viren als Jovio Coeva Virus Aber auch diese Fidoviren die man fischen finden kann.
00:17:02: Es ist wahrscheinlich dass die für Menschen kein Problem darstellen aber es is natürlich superinteressant auch in Europa findet und die sind eben mit sehr gefährlichem Wien, die nach Afrika vorkommen verwandt.
00:17:13: Ja das war's für heute!
00:17:15: Wie immer wenn es Kommentare Anregungen Fragen gibt bitte einfach ein E-Mail schreiben an www.virologischedpodcastwerkstatt.com.
00:17:23: Was ich noch erwähnen wollte man kann den Podcast vor allem die Produktion des Podcasts bei Stadi unterstützen.
00:17:31: da ist ein Link unter der Episode.
00:17:33: Danke fürs Zuhören bis zum nächsten
00:17:35: Mal.
00:17:35: Wenn euch der Podcast gefällt und ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, schaut gerne auf Steady vorbei.
00:17:44: Den Link findet ihr in den Shownotes!
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